Bitteres Ende nach 42 KilometernGeherin muss Gold abgeben – weil sie die falschen Schuhe trug!

Erst Siegerin, dann disqualifiziert!
Jasmina Toxanbaiewa läuft bei den Asienspielen über die Marathondistanz als Erste ins Ziel. Fast vier Minuten Vorsprung, der größte Erfolg ihrer Karriere – doch kurz danach ist die Goldmedaille wieder weg. Der Grund steckt ausgerechnet an ihren Füßen.
Japan: Bei den Asienspielen verliert Geherin Gold wegen falscher Schuhe
3:22:20 Stunden. 42,195 Kilometer. Fast vier Minuten Vorsprung. Für Jasmina Toxanbaiewa sieht in Nagoya zunächst alles nach dem größten Triumph ihrer Karriere aus. Die 21-jährige Geherin aus Kasachstan erreicht als Erste das Ziel und darf sich für kurze Zeit als Siegerin fühlen. Dann kommt die bittere Nachricht: Disqualifikation.

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Ihre Schuhe waren nicht zugelassen
Der Grund ist ihr Schuhwerk. Bei Straßenwettbewerben im Gehen dürfen nur Modelle getragen werden, die in der offiziellen Datenbank von World Athletics zugelassen sind, berichtet unter anderem Reuters.
Nach Angaben des Veranstalters trug Toxanbaiewa ein Modell, das dort nicht geführt wird. Zudem soll die Sohle über dem erlaubten Limit von 40 Millimetern gelegen haben. Auf Bildern ist ein Modell des Herstellers Asics zu erkennen.
Ein technischer Mitarbeiter erklärte, man habe sich deshalb schriftlich an World Athletics gewandt. Die Entscheidung, der Kasachin die Goldmedaille abzuerkennen, sei anschließend vom Weltverband getroffen worden.
Gold geht nach China
Toxanbaiewas Vorsprung hilft ihr damit nicht mehr. Stattdessen rückt die Chinesin Danzeng Quzong auf Platz eins und bekommt Gold zugesprochen.
Für die 21-Jährige ist das ein harter Schlag. Auf Instagram schreibt sie nach der Entscheidung: „Wir haben bis zum Ende gekämpft.“ Dann wird sie noch deutlicher: „Heute hat man mich in tausend Stücke zerbrochen.“ Toxanbaiewa hat nach Angaben der Veranstalter Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt.
Größter Erfolg ihrer Karriere plötzlich weg
Besonders bitter ist die Disqualifikation auch deshalb, weil der Sieg ihr bisher größter Erfolg gewesen wäre. In der Weltrangliste wird Toxanbaiewa aktuell auf Platz 35 geführt. Zuvor hatte sie 2023 Bronze über zehn Kilometer bei den U20-Asienspielen gewonnen.
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Was bleibt, ist ein Rennen, das sportlich klar an sie ging – und eine Goldmedaille, die sie wegen eines technischen Regelverstoßes trotzdem verlor. Für Toxanbaiewa dürfte dieser Tag deshalb noch lange besonders bitter in Erinnerung bleiben. Noch ist der Fall allerdings nicht endgültig abgeschlossen, denn die 21-Jährige hat Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt.

































