Ausnahme-Hengst stirbt im Alter von 35 Jahren Reitsport-Legende Ludger Beerbaum trauert um sein Pferd Goldfever

Ludger Beerbaum (Deutschland) auf Goldfever;
Ludger Beerbaum trat 2004 auf Goldfever bei den Olympischen Sommerspielen in Athen an (Archivbild)
imago
von Johanna Grewer

„Danke Goldfever und mach’s gut!“
Die Beerbaum Stables trauern um eins ihrer Star-Pferde. „Im hohen Alter von 35 Jahren ist der Hengst, der wie kaum ein anderes Pferd die Laufbahn seines Reiters Ludger Beerbaum begleitet hat, in seinem Heimatstall in Riesenbeck verstorben“, heißt es in einem Instapost der Stallungen.

Mit Goldfever holt Beerbaum mehrfach Gold

Goldfever war jahrelang das Aushängeschild des deutschen Reitsports und der Name war Programm. Mit dem Springpferd holte Beerbaum Olympiagold, wurde Europameister und Deutscher Meister.

„Natürlich sind wir heute alle sehr traurig, dass Goldfever nicht mehr unter uns ist – aber wir blicken auch alle mit großer Dankbarkeit und ein bisschen Stolz auf die Erfolge und die gemeinsame Zeit zurück“, erklärte Beerbaum bei Instagram. Damit spreche er auch für die Besitzerin des Hengstes Madeleine Winter-Schulze und alle, die sich während seiner Karriere und danach um das Tier gekümmert hätten. Goldfever sei eine „Legende des Springsports“.

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Star-Hengst lebte zuletzt als Zuchtpferd auf Hof in Riesenbeck

Zuletzt lebte der Hengst nicht mehr nur für den Wettkampf. „Nach dem Ende seiner sportlichen Karriere im Jahr 2009 war er noch einige Zeit im Deckeinsatz der Hengststation Beerbaum aktiv und genoss in den letzten Jahren das Rentnerleben auf dem Hof in Riesenbeck“, teilen die Beerbaum Stables in ihrem Trauerpost mit.

Verwendete Quellen: Instagram, RTL-eigene Recherche