Bundesligist in großer TrauerFußballerin (20) stirbt auf Weg zu Matheprüfung

Die österreichische Fußballerin Alexandra Wimmer ist tot.
Die österreichische Fußballerin Alexandra Wimmer ist tot.
Instagram/fcblauweisslinz_kleinmünchen

„Wir sind sprachlos und tief erschüttert!“
Alexandra Wimmer träumt von der großen Fußball-Karriere, steht bei einem österreichischen Bundesligisten unter Vertrag, will sich aber auch noch auf die Schule konzentrieren. Am Donnerstag (26. März) ist sie auf dem Weg zu einer Matheprüfung – und plötzlich in einen tödlichen Unfall verwickelt.

Fußballerin stirbt bei Autounfall in Linz

„Es ist kaum in Worte zufassen, wie sehr du fehlen wirst“, nimmt der FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen auf Instagram-Abschied von der 20-Jährigen, die im Linzer Mona-Lisa-Tunnel ihr Leben verliert. Laut Heute kracht sie am Morgen frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen, wird auf die Seite geschleudert. Ihre 15-jährige Beifahrerin kann sich aus dem Wrack befreien, doch Wimmer ist hinter dem Lenkrad eingeklemmt.

Streaming Tipp
RTL Aktuell
Jetzt auf RTL+ streamen

Rettungskräfte eilen schnell herbei, leiten Reanimationsmaßnahmen ein – doch jegliche Versuche scheitern. Die Fußballerin sei auf dem Weg zu ihrer Schule gewesen, wo eine Mathe-Prüfung angestanden habe, heißt es in österreichischen Medien.

Verein nimmt bewegend Abschied von Alexandra Wimmer

Zu einem schwarz-weiß-Bild der 20-Jährigen findet der Bundesligist rührende Worte: „Wir sind sprachlos und tief erschüttert. Du warst viel zu jung und hattest noch so viel vor dir. Dein Lachen, deine Energie und die Erinnerungen, die wir mit dir teilen durften, werden für immer bleiben. Du warst nicht nur eine Mitspielerin, sondern auch ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Vereins.“

Auch der kommende Gegner des FC Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen beteiligt sich am Gedenken an Wimmer. Austria Wien kündigt an, beim direkten Duell am Sonntag mit Trauerflor auflaufen zu wollen, spricht „Alexandras Familie, ihren Freundinnen und Freunden sowie Teamkolleginnen“ das „tiefste Mitgefühl“ aus.

Verwendete Quellen: Salzburg.orf, Heute, Instagram, Austria Wien