Nach dem erneuten ZusammenbruchFußball-Star Christian Eriksen gibt Gesundheits-Update: „Es geht mir gut“

ARCHIV - 12.06.2021, Dänemark, Aarhus: Dänemarks Fußballer Christian Eriksen während einer Trainingseinheit mit der dänischen Nationalmannschaft. (zu dpa «England-Rückkehr nach EM-Drama - Christian Eriksen zum FC Brentford») Foto: Tim Goode/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Der dänische Nationalspieler Christian Eriksen ist nach seinem erneuten Zusammenbruch wohlauf. (Archiv)
fdt sfx jai alf kno cul jai, dpa, Tim Goode

Die Bilder sorgten für einen Schock im Stadion und bei Millionen Fußballfans.
Christian Eriksen bricht während eines Länderspiels plötzlich zusammen. Nun meldet sich der dänische Star selbst zu Wort – und gibt ein wichtiges Gesundheits-Update.

„Ich bin zu Hause bei meiner Familie“

Der dänische Fußball-Star Christian Eriksen hat seinen erneuten Zusammenbruch auf dem Spielfeld offenbar gut überstanden und sich mit einem Statement auf Instagram zu Wort gemeldet. „Ich möchte alle wissen lassen, dass es mir gut geht und ich zu Hause bei meiner Familie bin”, schrieb der Profi des Zweitligisten VfL Wolfsburg.

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Und weiter: „Im Moment konzentriere ich mich auf meine Erholung, verbringe Zeit mit meiner Familie, fahre in den Urlaub und spiele Fußball mit meinen Kindern.” Es sei „eine andere Situation als das, was 2021 passiert ist”, gewesen, erklärte Eriksen.

Der Mittelfeldspieler des VfL Wolfsburg war am Sonntag während des Länderspiels gegen die Ukraine in Odense in der 65. Minute kollabiert. Die Partie wurde daraufhin abgebrochen. Fast auf den Tag genau vor fünf Jahren hatte Eriksen am 12. Juni 2021 im EM-Gruppenspiel gegen Finnland in Kopenhagen einen Herzstillstand erlitten und war wiederbelebt worden.

Eriksen wurde daraufhin ein Defibrillator eingesetzt. Ärzte hatten dem Rekordnationalspieler das medizinische Okay für die Fortsetzung seiner Profikarriere gegeben.

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„Mein Defibrillator hat mich geschützt“

Der 34-Jährige bedankte sich für die Hilfe aller Spieler, des medizinischen Teams auf dem Platz und den Ärzten. „Dank ihrer Fachkenntnis hat mein Defibrillator genau das getan, wofür er entwickelt wurde: mich zu schützen, als ich ihn gebraucht habe. Im Moment konzentriere ich mich darauf, mich zu erholen.”

Zuvor hatte bereits der dänische Verband DBU ein Statement des Nationalmannschaftsarztes Morten Boesen veröffentlicht. „Ich habe heute Morgen mit Christian gesprochen und es geht ihm gut. Er ist bei seiner Familie und bei guter Laune. Es wird erwartet, dass er bald entlassen wird und nach Hause zurückkehren kann”, heißt es darin.

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Große Anteilnahme für Eriksen

In seiner Heimat hatte der Vorfall große Bestürzung ausgelöst, auch Ministerpräsidentin Mette Frederiksen meldete sich zu Wort. Aus Wolfsburg bekam Eriksen von Dieter Hecking, mittlerweile Geschäftsführer Sport beim VfL, Unterstützung zugesagt.

Verwendete Quelle: dpa