Opfer sucht Schutz im KioskMesserstecherei in Essen – zwei Schwerverletzte!
In Essen eskalierte am Dienstagabend (12.05.) ein Streit auf der Straße. Zwei Brüder wurden mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Angreifer konnte fliehen. Die Tat ereignete sich ausgerechnet in einem Bereich, der als „Safe City“ sicherer werden soll.
Verletzter flüchtet in Kiosk
Zwei Algerier wurden bei dem Messerangriff schwerverletzt. Einer von ihnen suchte Schutz in einem Kiosk. Der andere lag blutend auf der Straße. Der Kioskbesitzer berichtet, dass auf der Straße mehrere Jugendliche mit Messern und Macheten gesehen habe. Die beiden Opfer sind offenbar Brüder: 29 und 33 Jahre alt. Sie kamen ins Krankenhaus. Die Polizei geht von einer Tat im Drogen-Milieu aus.
Ermittlungen nach Attacke in der „Safe City“ laufen
Die Gegend, in der es zu der Tat kam, ist Teil des Konzepts „Safe City“. Es soll unter anderem durch stärkere Polizeipräsenz und Videoüberwachung für mehr Sicherheit sorgen. Laut Polizei gab es dadurch 2025 ein Viertel weniger Gewalttaten in Essen. Auch die Zahlen der Messerangriffe seien rückläufig. Davon ist hier nichts zu merken, erzählt ein Taxifahrer aus der Gegend: „Hier ist es wie in Texas. Hier passiert alles und keiner sieht was. Keiner macht was.“ Die Polizei sucht jetzt nach dem Angreifer. Die beiden Opfer sind außer Lebensgefahr.

































