„Ortszeit Deutschland“ macht Halt in HattingenBundespräsident verlegt Amtssitz! Steinmeier arbeitet drei Tage lang aus dem Ruhrgebiet
Pott-Kulisse statt Hauptstadt-Flair, Ruhr statt Spree: Hoher Besuch am Dienstag (22.09.) in Hattingen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier macht drei Tage Halt in seinem Heimatland Nordrhein-Westfalen.
Letzte Station der Reihe „Ortszeit Deutschland“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist für drei Tage in Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis). Da ist auch die Bürgermeisterin ganz aus dem Häuschen. „Heute Morgen bin ich schon mit einem hüpfenden Herzen wach geworden. Für mich persönlich ist es eine riesengroße Ehre“, erzählt Melanie Witte-Lonsing (SPD). Der Besuch in der 56.000-Einwohnerstadt im südlichen Ruhrgebiet ist die letzte Station seiner Reihe „Ortszeit Deutschland“. Dabei besucht Steinmeier bewusst kleine und mittlere Städte in der Bundesrepublik. So will er mit Bürgern und Lokalpolitikern ins Gespräch kommen.
Stadt im Strukturwandel, volles Programm
Der Grund für den Besuch: Die Stadt ist wie viele andere in der Region vom Strukturwandel geprägt. Der Wegfall der Henrichshütte stellt Hattingen bis heute vor wirtschaftliche Herausforderungen. Das Stahlwerk beschäftigte einst bis zu 10.000 Menschen. Heute erinnert das Industriemuseum an die Geschichte. Neben Selfies mit Steinmeier ist der Terminkalender des Bundespräsidenten gut gefüllt: Ein Bummel durch die Innenstadt, der Eintrag ins Goldene Buch sowie Gespräche mit Kommunalpolitikern. Außerdem kocht er gemeinsam mit Jugendlichen Kartoffelsuppe, bevor es zum Kneipenquiz geht.
Amtsgeschäfte im Ruhr Inn-Hotel
Steinmeier führt aber auch seine Amtsgeschäfte weiter. Dafür belegt er mit seinen Mitarbeitern eine komplette Etage im Ruhr Inn-Hotel. Auch die Standarte ist dort gehisst. Zum Abschluss seines Besuches zeichnet Steinmeier am Donnerstag (24.09.) fünf Frauen und sechs Männer mit dem Bundesverdienstorden aus.

































