Außergewöhnliche Mission im Wasser200 Kilometer durch Main und Rhein – Nathalie Pohl schwimmt für den guten Zweck von Frankfurt nach Köln
Mitten in Frankfurt, umgeben von den markanten Wolkenkratzern der Mainmetropole, hat Nathalie Pohl ihr beeindruckendes Projekt begonnen. Die 31-jährige Extremsportlerin startete von dort aus ihre Schwimmreise, die sie über Main und Rhein bis nach Köln führen soll. Innerhalb von vier Tagen plant sie, rund 200 Kilometer flussabwärts zu bewältigen – eine sportliche Höchstleistung, verbunden mit einem wichtigen Anliegen.
Schwimmen für den guten Zweck
Pohl ist keine Unbekannte im Bereich des Extremschwimmens. Als erste deutsche Frau überwand sie die anspruchsvollen „Oceans Seven“, die sieben schwierigsten Meerengen der Welt. Doch dieses Mal liegt ihr Fokus auf ihrem Heimatland: „Ich bin schon überall auf der Welt geschwommen, aber es war mir ein Herzensanliegen, auch in Deutschland ein Projekt umzusetzen. Und das Ganze mache ich für einen guten Zweck: Ich möchte Spenden sammeln, damit jedes Kind in Deutschland die Chance bekommt, sicher schwimmen zu lernen“, erklärte die Sportlerin. Die gesammelten Spenden fließen in Kinderschwimmkurse – ein Vorhaben, das gemeinsam mit der Deutschen Vermögensberatung und der RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“ realisiert wird. Entlang der Route wird bei lokalen Veranstaltungen Geld gesammelt.
Zeichen gegen die steigende Zahl von Badeunfällen
Trotz ihrer beeindruckenden Erfolge kennt Pohl die Gefahren des Wassers. Unterstützt von Gastschwimmern und begleitet von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), setzt sie ein Zeichen gegen die alarmierende Entwicklung: Bis Juli dieses Jahres ertranken in Deutschland laut DLRG schon 261 Menschen. „Diese Statistiken sind erschreckend. Immer mehr Schwimmbäder schließen, es gibt weniger Wasserflächen zum Trainieren, und viele Vereine sterben aus. All das hat mich inspiriert, aktiv zu werden“, betont sie.
Appell für mehr Schwimmsicherheit
Am Freitagmittag (14.08.) will Nathalie Pohl das Deutsche Sport- und Olympiamuseum in Köln erreichen. Ihr Antrieb bleibt!

































