Ohne Wasser oder FutterUnter Gepäckstücken begraben! Vier erschöpfte Dackelwelpen in Laderaum entdeckt

Eingepfercht, ganz hinten im Bus!
Eine Routinekontrolle, ein scheinbar kooperativer Fahrer – doch auf einmal kippt die Stimmung. Ganz unten in dem Kleinbus mit rumänischem Kennzeichen kommt eine Tierbox zum Vorschein. Darin: vier völlig erschöpfte Dackelwelpen.
Der bekannte Beifahrer
Autobahn 2, zwischen Braunschweig und Hannover (Niedersachsen): Die Zöllner des Hauptzollamts Braunschweig werden am Mittwoch (29. Juli) auf einen Kleinbus mit Anhänger und rumänischem Kennzeichen aufmerksam und beschließen, das auffällige Gespann zu kontrollieren. Der Beifahrer kommt den Beamten sofort bekannt vor. Es ist ein Bulgare, der bereits im April über ein Dutzend Dackelwelpen illegal transportiert hatte. Der Kofferraum klemmt und so bitten die Zöllner den Fahrer, selbst das Auto über die Schiebetür zu entladen. Das macht dieser, bis er auf einmal nicht mehr will. Der Grund zeigt sich hinter dem nächsten Gepäckstück.

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Ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Licht
Die Beamten finden vier sehr junge Dackel in einem schlechten Zustand vor. Sie sind schlapp und müde, haben weder Trinken noch Fressen. Die Jungtiere sind gerade einmal acht Wochen alt – unzureichend gekennzeichnet und mit dubiosen Impfausweisen ausgestattet. Jetzt untersucht das Veterinäramt Peine die vier Welpen, sicher untergebracht in einer Quarantänestation.

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Der Besitzer muss sich auf ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro einstellen, außerdem muss er für die vorübergehende Unterbringung der Dackel bezahlen. Diese Jungtiere haben Glück gehabt, wie es allerdings mit dem mutmaßlichen Welpenschmuggler weitergeht, ist nicht bekannt. (dst)
Verwendete Quellen: Hauptzollamt Braunschweig



