Katzenbabys einfach ausgesetztSieben Kätzchen wären fast verhungert und verdurstet

„Rettung in letzter Sekunde!”
Sieben kleine Katzenbabys werden im Landkreis Wittmund völlig geschwächt entdeckt – mitten in der Hitze und ohne ihre Mutter. Die Tiere brauchen dringend Hilfe. Ein Fall, der die Tierschützer aktuell häufiger beschäftigt. Doch diesmal gibt es auch Hoffnung.
Dem Tod nur knapp entkommen
Mitarbeiter der Kavernenanlage in Etzel entdecken auf dem Gelände zunächst fünf kleine Katzenbabys. Sie informieren den Tierschutzverein Harlingerland. Während die Helfer die Tiere sichern, werden in der Nähe zwei weitere Kitten gefunden. Schnell ist klar: Die sieben Katzenbabys gehören zusammen und wurden offenbar ohne ihre Mutter zurückgelassen. Als die Kitten gerettet werden, sind sie bereits stark dehydriert und geschwächt.
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Für den Tierschutzverein beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. „Wir haben dann versucht, so schnell wie möglich eine Pflegestelle zu finden“, erzählt die Vorsitzende Elfi Kirchendorfer im Gespräch mit RTL. „Der Tierarzt sagt auch, es wäre wirklich Rettung in letzter Sekunde gewesen, allein aufgrund des Wetters“, berichtet Kirchendorfer weiter. Ohne schnelle Hilfe hätten die Katzen die Hitze sowie den Mangel an Wasser und Futter wohl nicht überlebt.
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Immer mehr ausgesetzte Jungtiere
Für den Tierschutzverein Harlingerland ist der Fall der sieben Kitten leider kein Einzelfall. Immer wieder werden derzeit allein gelassene oder ausgesetzte Jungtiere gefunden. Dabei könnten viele dieser Fälle verhindert werden, sagt die Vorsitzende Elfi Kirchendorfer. Schon für eine Eigenbeteiligung von 20 bis 30 Euro könnten Katzen und Kater kastriert und gechippt werden. Dass diese Möglichkeit oft nicht genutzt werde, sei für den Verein nur schwer nachzuvollziehen.
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Für die sieben Katzenbabys gibt es inzwischen aber hoffnungsvolle Nachrichten. Sie haben sich auf ihrer Pflegestelle gut erholt und sind wieder munter, verspielt und sehr zutraulich. „Vor allem sind sie auch wunderschön“, sagt Kirchendorfer im Gespräch mit RTL. Nun sehnen sich die kleinen Samtpfoten nach einem liebevollen und sicheren Zuhause.
Verwendete Quellen: Polizei, Tierschutzverein Harlingerland e.V.



























