Ministerpräsident in WackenBei diesen Metal-Bands singt Daniel Günther (CDU) mit

von Alexander Müschen, Sebastian von Hacht und Philipp Baumhöfner

Größer, lauter, Wacken!
Jedes Jahr stürmen aufs Neue tausende Metalfans aufs Festivalgelände beim Wacken. Was anfangs als überschaubares Festival gestartet ist, hat sich heute zu einem der größten Open Air Spektakel in ganz Deutschland entwickelt. Dabei kommt selbst Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) als Besucher vorbei. Was ihn am Festival besonders fasziniert, erfahrt ihr im Video.

Besucherzahl hat sich fast verhundertfacht

Jahr für Jahr befindet sich die kleine Gemeinde Wacken für ein paar Tage im absoluten Ausnahmezustand. Zugegeben, damals wohl etwas kleiner als heute. Denn beim aller ersten Wacken Open Air im Jahr 1990 kamen nur rund 800 Besucher und gerade einmal sechs Bands, die auf der Bühne standen. Dass daraus einige Jahre später mal ein Festival der Superlative entstehen würde, hat da wohl noch niemand geahnt. Heute kommen weit über 80.000 Fans, um mit hunderten von Bands die Metal- und Rockmusik zu feiern. Und das in einer Gemeinde, die nach eigenen Angaben nur 2280 Einwohner hat.

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Das Festival - es begeistert alle Alters- und Berufsgruppen. Bis hin zum Ministerpräsidenten Daniel Günther: „Mir macht es das einfach, dass ich einfach Heavymetal mag, dass ich auch viele Bands wirklich großartig finde. (...) Und von daher fühle ich mich hier auch wirklich heimisch”, sagt der 53-Jährige im Gespräch mit RTL. Übrigens: Für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt, denen das Festival zu laut ist, hat Veranstalter Thomas Jensen eine raffinierte Lösung gefunden. Wie das Wacken Radio berichtet, zahlt der Veranstalter der Gemeinde jedes Mal 1.000 Euro für gemeinnützige Zwecke, wenn der Pegel im Mittelwert die 70 Dezibel überschreitet.

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Der Aufbau dauert eine Woche

Über das Erfolgsgeheimnis des Festivals scheint für die meisten Besucher keine Frage zu sein. Für viele ist es die Atmosphäre, das Zusammensein, auf das sich die Menschen bereits Monate im Voraus freuen. „Wacken ist nur einmal im Jahr”, brüllen die Gäste beim Eröffnungstag am Mittwoch (29. Juli) zwischen Polonaise und Moshpit. Und genau das ist es, was auch Daniel Günther immer wieder hierher lockt. „Die sind alle friedlich, fröhlich, haben einfach Lust zu feiern, wollen einfach Spaß miteinander haben und das macht das einfach hier so großartig”, erzählt er.

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Dabei wollen die Fans nicht nur feiern, sondern auch ordentlich versorgt werden. Auf einer Fläche von rund 300 Fußballfeldern gibt es neben rund 150 Essensständen auch extra eine Bierpipeline, mit der man laut Wacken Radio in einer Stunde 10.000 Liter Bier ausschenken kann. Um das riesige Gelände gut abzusichern, werden zudem jedes Jahr knapp 50 Kilometer Bauzaun aufgestellt. Ein echter organisatorischer Aufwand, an dem zig tausende Helfer beteiligt sind. Und das alles, um das Festival zu etwas unvergesslichem zu machen.

Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche, Wacken Radio, Gemeinde Wacken