Wasserpolizei und Meeresbiologen in Wismar im EinsatzEr kämpft ums Überleben! Kann sich der Buckelwal doch noch aus eigener Kraft befreien?

Das Wal-Drama vor Wismar geht weiter!
In der Nacht auf Montag (30. März) hat sich der an der Ostseeküste gestrandete Buckelwal nicht befreien können. Einsatzkräfte beobachten das Tier in der Bucht vor Wismar genau und sollen nun entscheiden, wie es weitergeht.

Wal liegt noch immer vor Wismar

„Ja, der ist noch da. Die Situation ist noch so wie gestern”, erklärt ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Wismar heute morgen (30. März) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Der Buckelwal habe sich nicht von der Stelle bewegt.

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Der Buckelwal liegt am Morgen noch immer in der Wismarer Bucht.
Am Morgen liegt der Buckelwal noch immer in der Wismarer Bucht.
Philip Dulian/dpa

Allerdings sei weniger Wasser in der Wismarer Bucht als noch am Vortag gegeben. Das mache die Lage etwas schwieriger. Nun sollen Experten entscheiden, wie es mit dem Tier weitergeht.

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Wie geht es mit dem Wal weiter?

Mit einem Schlauchboot ist ein Team aus Beamten der Wasserschutzpolizei und Meeresbiologen von Greenpeace gegen 7 Uhr morgens zu dem Wal gefahren, um seinen Zustand besser einschätzen zu können. Wie es dann weitergeht – etwa ob der Wal weiter seine Ruhe bekommen oder er für einen Aufbruch aus eigenem Antrieb angestupst werden soll – hänge von der Situation ab. Aktuell ist es in der Wismarer Bucht regnerisch und windig.

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In der Nacht sei der Buckelwal durchgängig von der Polizei beobachtet worden. Das Tier atme. Am Sonntag (29. März) hatte das Deutsche Meeresmuseum davon gesprochen, dass der Wal sehr geschwächt und die Atemfrequenz reduziert sei.

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Am 23. März war der Buckelwal auf einer Sandbank vor dem Timmendorfer Strand bei Lübeck entdeckt worden. Es war der Beginn einer umfangreichen Rettungsaktion. In der Nacht zu Freitag (27. März) befreite sich das Tier selbst durch eine per Bagger ausgegrabene Rinne. Am Samstag strandete der Wal erneut. Dieses Mal in der Wismarer Bucht. (dpa/dbr)