Er ist zurück!RTL-Reporter entdecken den Wal in Bucht vor Wismar

Fontänen in der Ostsee!
RTL-Reporter können den Buckelwal nach seiner Befreiung wieder im Wasser erkennen – er pustet eine Fontäne in die Luft und wirkt deutlich agiler. Das Tier ist in Bewegung, schwimmt offenbar in die richtige Richtung, weg vom Hafen. Woher der Wal kommt, ist weiterhin unklar, doch sein Verhalten macht Hoffnung.
Warum ist der Wal noch in der Bucht?
Auf dem Kamerabild ist deutlich zu erkennen: Eine kraftvolle Fontäne schießt wieder in die Luft – der Ostsee-Wal ist am Dienstag (31. März) wieder in der Bucht vor Wismar aufgetaucht. Nach tagelangem Zittern kam Montag (30. März) endlich die Erleichterung: Der Wal ist wieder zu Kräften gekommen und konnte sich befreien!

„Er konnte sich freischwimmen, auch mit dem steigenden Wasserstand“, sagt Franziska Saalmann, Meeresbiologin von Greenpeace im Gespräch mit RTL. Doch trotz dieses Fortschritts bleibt unklar, warum er noch in der Bucht verweilt. Um sein Verhalten zu entschlüsseln, wird der Wal derzeit auch aus der Luft beobachtet – Echtzeit‑Aufnahmen liefern Infos über Schwimmrichtung und Tauchverhalten.
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Orientierung beim Wal noch eingeschränkt
Saalmann erklärt, dass Wale sich über ihr Sehvermögen, das Erkennen geomagnetischer Felder und ihrem Gehör orientieren – möglicherweise funktioniere das bei dem Wal noch nicht wieder einwandfrei. „Sein Gesamtzustand ist wahrscheinlich immer noch nicht gut, weil er einfach in einem Lebensraum ist, der nicht für ihn gemacht ist. Und wir wissen auch nicht, wie es um seine inneren Organe geht, um eventuelle Krankheiten und Schädigungen”, sagt Saalmann.
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Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Der Wal schwimmt bereits in die richtige Richtung – raus aus dem Hafen, hinein in das offene Meer.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche

