21-Jährige monatelang vermisst Daniel L. legt Freundin Jasmin tot in die Wanne, als Freunde ihn zum Ausgehen abholen

Eine junge Frau ist plötzlich spurlos verschwunden!
Im November 2005 hält der Vater von Jasmin Schmitt die Ungewissheit nicht mehr aus und meldet seine 21 Jahre alte Tochter als vermisst. Die junge Frau lebt damals zusammen mit ihrem Freund Daniel L. in Magdeburg. Er erzählt, dass er Jasmin am 10. Oktober noch zur Bushaltestelle gefahren habe, von wo aus Jasmin zur Arbeit wollte. Doch dort kommt sie nie an.
Jasmins Freund verhält sich merkwürdig nach ihrem Verschwinden
Was ist mit der jungen Frau passiert? In der True-Crime-Serie „Anwälte der Toten – Rechtsmediziner decken auf” auf RTL+ erinnern sich echte Kommissare und Rechtsmediziner an ihre spektakulärsten Fälle. Einer davon ist der der vermissten Jasmin Schmitt. Monatelang ermittelt die Polizei Magdeburg in dem Fall. Ist Jasmin untergetaucht? Brauchte sie eine Auszeit von ihrer Beziehung?Oder ist ihr doch etwas Schreckliches zugestoßen?

Irgendwann rückt der vermeintlich perfekte Schwiegersohn Daniel ins Visier der Polizei. Er hält die ganze Zeit Kontakt mit Jasmins verzweifelten Eltern, aber dem Freundeskreis fällt auf, dass er sich ansonsten merkwürdig und gleichgültig verhält. Alle machen sich schreckliche Sorgen um die vermisste Jasmin, aber er fängt nach einer Weile sogar eine neue Beziehung an.
Daniel gesteht, die Leiche versteckt zu haben
Die Polizei kündigt schließlich an, das Grundstück von Daniels Eltern durchsuchen zu wollen. Da wird der junge Mann nervös. Seine neue Freundin geht schließlich zur Polizei und erzählt den Beamten, was sie gerade von Daniel erfahren hat. Als er hört, dass der Garten seiner Eltern untersucht werden soll, sagt er: „Dann werden die da was finden, da liegt die Vermisste.“
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Im Verhör räumt er plötzlich ein, Jasmins Leiche zerstückelt und erst in einem Brunnen auf dem Grundstück versenkt zu haben. Weil ihm das nicht sicher genug schien, holte er die Plastiktüten mit den Leichenteilen dann aber nochmal wieder heraus und vergrub sie an einer anderen Stelle im Garten.
Wer hat Jasmin Schmitt in Magdeburg getötet?
Er behauptet aber, dass er die 21-Jährige nicht getötet habe. Stattdessen tischt er eine unglaubliche Geschichte auf: Als er am 7. Oktober nach Hause kam, habe die Wohnungstür offen gestanden. Jasmin habe tot in der Badewanne gelegen. Daniel vermutet, ein Einbrecher könnte seine Freundin überrascht und dann ertränkt haben. Er habe Panik bekommen und die Leiche versteckt.
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Die Polizei geht aber davon aus, dass diese Version unglaubwürdig ist. Kurz nachdem Daniel die Leiche seiner Freundin entdeckt haben will, klingeln überraschend Freunde an der Tür, die das Paar zum Ausgehen überreden wollen. Daniel kommt sofort mit – obwohl er gerade seine tote Freundin in der Wanne gefunden haben will? Auch die Badewanne ist eigentlich viel zu klein, um Jasmin darin komplett unter Wasser zu drücken, während sie darin sitzt.
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Daniel wird wegen Totschlags verurteilt
Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass die 21-Jährige mit Daniel Schluss machen wollte. Daniel soll dann auf Jasmin gewartet haben, als sie von der Arbeit nach Hause kam. Es kam zum Streit und Daniel tötete Jasmin durch Gewalt gegen den Hals. Das ist nach der Obduktion die wahrscheinlichste Todesursache. Zwei Tage lässt er sie noch in der Badewanne liegen, bevor er sich im Baumarkt eine Säge leiht. Dann soll er sogar noch eine SMS mit ihrem Handy verschickt haben, um seine Spuren zu verwischen. Er wird wegen Totschlags zu elf Jahren Haft verurteilt.
Verwendete Quellen: „Anwälte der Toten – Rechtsmediziner decken auf”
































