US-Präsident plant Quarantäne in Kenia Trump will an Ebola erkrankte US-Bürger nicht einreisen lassen

Die US-Regierung verhandle dazu mit der kenianischen Regierung, erklärt das Weiße Haus.
Die US-Regierung verhandle dazu mit der kenianischen Regierung, erklärt das Weiße Haus.
Reuters, Moses Sawasawa/AP/dpa

Wer krank ist, bleibt draußen!
Nach dem schweren Ebola-Ausbruch in Zentralafrika hat die US-Regierung jetzt bestätigt, dass erkrankten Amerikanern wohl nicht erlaubt werde, in die USA einzureisen. Stattdessen plane Präsident Trump Betroffene zur Quarantäne nach Kenia zu schicken. Wie das Weiße Haus bestätigt, werde die Regierung nicht zulassen, dass die ansteckende Krankheit in die USA gelange.

Krise soll „auf Länder beschränkt werden, in denen sie auftritt”

Das Weiße Haus hat bestätigt, dass Amerikaner, die mit Ebola in Kontakt gekommen sind, möglicherweise in Kenia statt in den USA unter Quarantäne gestellt werden. Ein Regierungsvertreter bestätigte der DailyMail, dass es bereits Gespräche mit der kenianischen Regierung gebe, um eine Einrichtung für Betroffene einzurichten.

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Außenminister Marco Rubio erklärte in einer Kabinettssitzung am Mittwoch, dass nicht zugelassen werde, dass Ebola in die USA gelange. Er sagte: „Die oberste Priorität unserer Außenpolitik ist der Schutz der amerikanischen Bevölkerung. Wir können und werden keine Ebola-Fälle in den USA zulassen.“ Er fügte hinzu, dass die US-Regierung „sehr, sehr hart daran arbeite, diese Krise auf die Länder zu beschränken, in denen sie derzeit auftritt“.

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US-Arzt mit Ebola in Deutschland in Behandlung

Die tödliche Krankheit breitet sich derzeit in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda aus. Die dortigen Gesundheitsbehörden sind von dem schweren Ausbruch überrascht, berichtet DailyMail. Es sollen bereits 1.000 Verdachtsfälle und 220 mutmaßliche Todesfälle registriert worden sein.

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Die US-Regierung schätzt, dass sich derzeit rund 5000 Amerikaner im Kongo aufhalten. Für Uganda gebe es keine genauen Zahlen. Zuletzt wurde der Fall eines amerikanischen Missionsarztes bekannt, der positiv auf die Krankheit getestet wurde. Der Mann wurde Mitte Mai zur Behandlung nach Deutschland gebracht. Ein weiterer Kollege ist in der Tschechischen Republik in Quarantäne, zeige bislang aber keine Symptome. Ursprünglich hatten die US-Behörden geplant, alle mit Ebola infizierten Patienten nach Europa zu verlegen.

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US-Regierung will Personen bei Einreise nachverfolgen

Bei der Kabinettssitzung fügte Außenminister Rubio hinzu, dass die Behörden nun auch „Personen nachverfolgen“, um sicherzustellen, dass niemand mit Ebola in die USA einreise.

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Erste Symptome der Krankheit sind oft ähnlich wie bei einer Grippe und umfassen Fieber, starke Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Schwäche. Sie können sich schnell zu Erbrechen, Durchfall und unerklärlichen Blutungen oder Blutergüssen entwickeln. Ohne Behandlung könne die Krankheit auch innere Blutungen verursachen, die zum Tode führen. Ebola überträgt sich durch den Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten und verbreitet sich damit anders als die Grippe oder Covid-19. (okr)

Verwendete Quellen: DailyMail