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Kenia

Kenia ist ein Staat in Ostafrika. Er beheimatet viele sehenswerte Nationalparks, ist aber nach Terroranschlägen als Reiseziel umstritten.

Kenia Istockphoto

Kenia ist ein ostafrikanischer Staat, der sich auch als Reiseland einer großen Beliebtheit erfreut und Grenzen zu Äthiopien, Somalia, Uganda und Tansania sowie zum Südsudan und zum Indischen Ozean besitzt.

Die Hauptstadt und gleichzeitig größte Stadt ist Nairobi. Zudem erstreckt sich das Land über eine geografische Gesamtfläche von etwa 580.000 km², die Heimat für 48 Millionen Einwohner ist (Stand 2018). Kenias Wirtschaft gilt als die größte in Zentral- und Südostafrika, wobei als Maßstab für diese Aussagen das Bruttosozialprodukt herangezogen wird.

Seine Unabhängigkeit vom früheren Mutterland Großbritannien erhielt Kenia erst im Jahre 1963. Verwaltungstechnisch ist das Land in sogenannte halbautonome Grafschaften unterteilt, von denen es insgesamt 47 gibt. Diese werden alle von einem frei gewählten Gouverneur regiert. Alleine an dieser Verwaltungsgliederung lässt sich eine spürbare Anlehnung an das frühere Mutterland erkennen.

Der Tier-, Natur- und Artenschutz wird in Kenia großgeschrieben, was sich an den zahlreichen Nationalparks zeigt, die weitaus mehr sind als nur ein Besuchermagnet für Touristen. Hier ist es möglich, an Safaritouren teilzunehmen, wobei es sich aber nur um Fotosafaris handelt. Der größte Nationalpark ist der sogenannte Tsavo-Nationalpark, der sich in die zwei Teilparks Tsavo-Ost und Tsavo-West gliedert. Ebenso sehenswert ist der Nationalpark direkt in Nairobi. Dieser ist nicht so groß, eignet sich dafür aber gut für einen Tagesausflug. In einigen Anlagen kann sogar übernachtet werden.

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