Jetzt wird er hingerichtetCarlos Cuesta-Rodriguez erschoss seine Freundin Olimpia Fisher (43) – vor den Augen ihrer schwangeren Tochter

Die Erinnerungen verfolgen sie bis heute.
Im Jahr 2003 tötet Carlos Cuesta-Rodriguez seine damalige Partnerin Olimpia Fisher – vor den Augen ihrer eigenen Tochter. Der heute 70-Jährige wird zu Tode verurteilt, seine Hinrichtung soll am 13. August 2026 stattfinden. Doch vorher wagt Carlos Cuesta-Rodriguez noch einen Gnadengesuch – und überrascht wohl jeden mit dem, was er da zu sagen hat.
18-jährige Schwangere sieht Mord an ihrer eigenen Mutter mit an
Das Ausmaß an Grausamkeit dieser Tat ist kaum zu fassen: Katya Wallis ist damals erst 18 Jahre alt, als sie dabei zusehen muss, wie ihre Mutter Olimpia Fisher von ihrem Lebensgefährten Carlos Cuesta-Rodriguez erschossen wird. Wie The Frontier berichtet, habe Wallis’ Mutter ihren Partner verlassen wollen – und gemeinsam mit ihrer Tochter ihre Taschen gepackt.
Soweit sollte es jedoch nicht kommen: Laut der Staatsanwaltschaft habe Cuesta-Rodriguez seine damaligen Partnerin der Untreue bezichtigt und kurzerhand eine Pistole gezogen. Sekunden später schoss er ihr ins Gesicht – vor den Augen ihrer eigenen Tochter.
Die 18-jährige Katya Wallis griff verzweifelt nach einem Baseballschläger, um ihre Mutter zu retten. Doch Cuesta-Rodriguez entriss ihr den Schläger und richtete anschließend die Waffe auf die junge Frau, die damals im fünften Monat schwanger war.

Wallis gelang jedoch die Flucht: Sie eilte zu einem Nachbarhaus und alarmierte von dort die Polizei. Als die Beamten eintrafen, konnten sie laut The Frontier zunächst nicht in das Haus eindringen, weil Metallgitter den Zugang versperrten. Während die Einsatzkräfte draußen nach einem Weg ins Innere suchten, gab Cuesta-Rodriguez laut Staatsanwaltschaft einen zweiten Schuss auf Fisher ab.
Lese-Tipp: Mit 18 beging sie einen Eifersuchtsmord – jetzt droht Christa Pike in Tennessee die Hinrichtung
Zwar überlebte Wallis’ Mutter den ersten Schuss, durch den zweiten soll sie jedoch einen Schädelbruch erlitten haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass Olimpia Fisher hätte gerettet werden können, wenn der Täter jemanden zu ihr gelassen oder sich ergeben hätte. Nachdem die Polizei Cuesta-Rodriguez festgenommen hatte, konnte der Notarzt lediglich noch den Tod der 43-Jährigen bestätigen.
Video-Tipp: „Ich bereue nichts” – Frau heiratet Mörder im Todestrakt
Cuesta-Rodriguez wird zu Tode verurteilt – bittet jedoch zuletzt noch um Gnade
Vier Jahre nach der Tat wurde Carlos Cuesta-Rodriguez wegen des Mordes an Olimpia Fisher zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung durch Giftspritze ist für den 13. August im Staatsgefängnis von Oklahoma angesetzt.
Doch davor reichten seine Anwälte ein Gnadengesuch ein: „Heute ist Carlos nicht mehr der wütende, eifersüchtige, drogen- und alkoholabhängige Mann, der er 2003 war“, erklärten sie laut Oklahoma Voice. Stattdessen sei er ein „70-jähriger, geistig und körperlich gebrechlicher Mann, der unter einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen, darunter Demenz, leidet.” Die Anwälte verwiesen zudem auf eine von Gewalt geprägte Kindheit in Kuba, eine Hirnverletzung nach einem Busunfall sowie Alkohol- und Drogenprobleme.
Lese-Tipp: Bei Hinrichtung! Doppelmörder wendet sich plötzlich an die Familien seiner Opfer
Doch Katya Wallis hält dagegen: Wie The Frontier berichtete, stellte Wallis klar, dass Carlos weder „psychisch krank” noch „betrunken” war. Die Staatsanwaltschaft wiederum enthüllte, dass Cuesta-Rodriguez bereits vor dem Mord mehrfach wegen Drogenbesitzes, Stalkings, Belästigung und Gewalt gegen Frauen aufgefallen war. Auch Wallis’ Mutter war zwei Wochen vor ihrem Tod noch bei der Polizei gewesen, habe dort berichtet, ihr Partner habe sie geschlagen und sogar mit einem Gürtel gewürgt.

„Zeit, dass ich für meine Taten büße”! Cuesta-Rodriguez will keine Begnadigung mehr
Bis zuletzt hatte seine Verteidigung um Gnade gekämpft. Doch vor dem Begnadigungs- und Bewährungsausschuss überraschte Carlos Cuesta-Rodriguez mit einer Aussage, die kaum jemand erwartet haben dürfte. Laut The Frontier erklärte der 70-Jährige, dass er eine Begnadigung eigentlich nicht verdiene: „Es ist Zeit, dass ich für meine Taten büße“, erklärte Cuesta-Rodriguez.
Statt um Milde zu bitten, bat er die Mitglieder des Ausschusses lediglich darum, sich persönlich bei den Töchtern von Olimpia Fisher entschuldigen zu dürfen.
Lese-Tipp: Mit seinen letzten Worten vor der Hinrichtung überrascht er alle
Begnadigung abgelehnt – Hinrichtungstermin steht
Der Begnadigungs- und Bewährungsausschuss lehnte das Gnadengesuch schließlich mit drei zu einer Stimme ab. Der 70-Jährige soll am 13. August 2026 im Staatsgefängnis von Oklahoma durch eine Giftspritze hingerichtet werden.
Für die Familie von Olimpia Fisher schließt sich damit zwar das juristische Verfahren. Die Folgen der Tat bleiben jedoch. Tochter Katya Wallis leidet nach eigenen Angaben bis heute unter einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung – mehr als zwei Jahrzehnte nachdem sie mit ansehen musste, wie ihre Mutter erschossen wurde.
Verwendete Quellen: The Frontier, Oklahoma Voice


