Ermittler finden verstörende Nachrichten Lehrerin (35) soll ihre Adoptivsöhne sexuell missbraucht haben

Die Vorwürfe wiegen schwer!
Sechsfach-Mama Amber Swain (35) ist Lehrerin an einer Schule im US-Bundesstaat Washington. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für einen Verein, der sich um Pflegekinder kümmert. Ausgerechnet ihr wird jetzt vorgeworfen, zwei ihrer Adoptivsöhne im Teenageralter sexuell missbraucht zu haben.
Jungen sollen immer wieder im Bett mit ihrer Adoptivmutter geschlafen haben
Einer der beiden Jungen soll schon seit der dritten Klasse bei Swain leben, wie die New York Post berichtet. Die Lehrerin habe den Jungen damals in ihre Klasse bekommen und sofort zu sich genommen und adoptiert.
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Seit wann genau es zu sexuellen Handlungen zwischen den Teenagern und ihrer Adoptivmutter kam, ist unklar. Fest steht nur, dass die beiden mutmaßlichen Opfer inzwischen 17 und 18 Jahre alt sind. Einer der Jungen sagte aus, dass er, seit er ein Kind war, mit im Bett seiner Adoptivmutter geschlafen und mit ihr gekuschelt habe.
Jungen berichten von regelmäßigen sexuellen Kontakten
Doch beim Kuscheln soll es nicht geblieben sein. Offenbar sollen die Frau und die Jungen sich gegenseitig angefasst haben. Einer der Jungen sagte im Polizeiverhör aus, dass er „ganz oft“ sexuellen Kontakt zu seiner Adoptivmutter hatte. Zuletzt offenbar erst zwei Tage vor der Befragung.
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US-Medien zitieren aus den Textnachrichten, die Swain und die Jungen sich geschickt haben sollen. In einer bittet der Adoptivsohn die 35-Jährige noch einmal bei ihr im Bett schlafen zu dürfen. „Das wird nicht passieren. Du wirst jemanden finden, mit dem du genauso gern zusammen sein wirst und der dich auch auf diese Weise gern hat“, soll die Lehrerin darauf geantwortet haben.
Ex der Lehrerin meldete den Fall
Der sexuelle Missbrauch soll aufgeflogen sein, weil der Ex-Partner der Lehrerin Alarm schlug. Am 18. Mai kontaktierte das Jugendamt das zuständige Sheriff-Büro. Inzwischen wurde Anklage wegen Inzest und sexuellem Missbrauch gegen sie erhoben, wie die Zeitung The Spokesman-Review berichtet.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Lehrerin ihre beiden Adoptivsöhne da bereits seit mehreren Monaten missbraucht haben soll. Die 35-Jährige wurde Anfang Juni festgenommen. Ihre Kaution wurde laut Medienberichten auf umgerechnet rund 17.400 Euro festgesetzt. Sie darf den Bundesstaat nicht verlassen und keinen Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen haben. Auch die Schule, in der sie arbeitet, suspendierte die Lehrerin vom Dienst.
Lehrerin bestreitet sexuellen Missbrauch
Amber Swain selbst bestreitet die Vorwürfe. Im Polizeiverhör räumte sie ein, dass einer der Jungen sie im Schlaf angefasst habe. Sie sei dann zuerst erstarrt und habe sich dann weggedreht. Der Prozess gegen sie könnte bereits Anfang Oktober beginnen. Sie bekannte sich nicht schuldig.
Verwendete Quellen: New York Post, The Spokesman-Review
Wenn es in eurem Umfeld sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen gibt oder ihr selbst betroffen seid, findet ihr unter der Nummer 0800 – 22 55 530 oder unter www.hilfe-portal-missbrauch.de Menschen, mit denen ihr darüber sprechen könnt.


