Ex-Tanzlehrer missbraucht jahrelang Kinder„Ich habe lange geglaubt, dass es auch meine Schuld war, was passiert ist”

13 Jahre lang missbraucht er Kinder – völlig unbemerkt!
Jetzt hat der Albtraum endlich ein Ende und ihr Peiniger, der ehemalige Tanzlehrer Feriz S., bekommt seine Strafe. Eines der Opfer soll der Bremerhavener Profitänzer und Social Media-Star Avemoves sein. Dank ihm kommt der schwere sexuelle Missbrauch ans Licht.

Das Gericht verurteilt den Tanztrainer

Es ist kein leichter Schritt für Tänzer Avemoves über das zu sprechen, was ihm angetan wurde. Und trotzdem ist es so wichtig. Für ihn und die anderen Opfer des Angeklagten Feriz S. (35). Erst durch den Social Media-Star kommt der Prozess ins Rollen. Am Dienstag (17. Februar) fällt vor dem Landgericht Bremen das Urteil.

Der Angeklagte Feriz S. möchte vor Gericht nicht erkannt werden
Der Angeklagte Feriz S. möchte vor Gericht nicht erkannt werden
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Vier der Opfer haben sich gemeldet

Das Gericht ist sicher: Feriz S. hat zwischen 2009 und 2022 mindestens vier Minderjährige sexuell missbraucht. Es geht um insgesamt 39 Fälle. In acht Fällen davon sogar um schweren sexuellen Missbrauch. Im Frühjahr 2025 erhebt Avemoves auf seinem Youtube-Kanal erstmals die schweren Anschuldigungen, zeigt seinen Peiniger an.

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Erst als Erwachsener hat Avemoves realisiert, was ihm angetan wurde

„Es ist etwas, das mehr als zehn Jahre in mir versteckt war“, sagt der Profitänzer in dem Video. „Seit ich zehn Jahre alt war, wurde ich von meinem eigenen Tanzlehrer jahrelang sexuell missbraucht.“ Erst als Erwachsener habe er realisiert, was ihm angetan wurde. „Ich habe lange geglaubt, dass es auch meine Schuld war, was passiert ist.” Und weiter: „Wenn ich nur ein Leben, ein Kind davor bewahren kann, dass ihm das gleiche passiert, ist es das Wert, darüber zu sprechen.“

Und genau das hat er geschafft!

Feriz S. muss für sechs Jahre und drei Monate ins Gefängnis, sobald das Urteil rechtskräftig ist. Der Angeklagte nimmt die Entscheidung des Gerichts regungslos entgegen. Jetzt kann er keinem Kind mehr etwas antun.

Verwendete Quellen: Eigene RTL-Recherche, Youtube