Bodycam enthüllt letzte WorteStreit über Trump endete tödlich – Vater beschreibt, wie er seine eigene Tochter erschoss

Der Besuch bei ihrem Vater Kris in Texas endet für Lucy Harrison tödlich.
Der Besuch bei ihrem Vater Kris in Texas endet für Lucy Harrison tödlich.
Facebook/privat

Was er sagt, lässt erschaudern.
Die junge Britin Lucy Harrison will nur ihren Vater Kris besuchen, doch die Reise in die USA wird zu ihrem Todesurteil. Jetzt kommen erschütternde Details ans Licht, wie der eigene Vater das Leben seiner Tochter auslöschte.

„Ich holte sie raus und sie ging einfach los”

Nach einem heftigen Wortgefecht über US-Präsident Donald Trump und das Thema sexueller Missbrauch eskaliert die Situation im Haus des Vaters in Prosper, US-Bundesstaat Texas. Nur 30 Minuten vor der geplanten Abreise zum Flughafen im Januar 2025 spielt sich das Drama im Schlafzimmer von Kris Harrison ab.

Lese-Tipp: 19-Jähriger Sohn tötet deutsche Familie auf Kapverden - Whats App-Hilferufe aufgetaucht

Nur Minuten nach dem tödlichen Schuss betritt ein Polizist das Haus. Die Bodycam läuft. Der 51-Jährige Schütze wirkt aufgelöst, seine Stimme bricht. „Wir haben über Waffen gesprochen”, sagt er laut Aufnahmen, die der New York Post vorliegen. „Sie frage: ‘Hast du eine Schusswaffe?’ und ich sagte: ‘Ja.’ Ich holte sie raus und sie ging einfach los, als sie dort stand.” Fest steht: Lucy wird von einer Kugel in die Brust getroffen und stirbt noch vor Ort.

Video-Tipp: „Zutiefst verstörend” – jetzt reagiert Barack Obama auf Trumps rassistisches Affen-Video

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Streit um Trump und sexuellen Missbrauch

Der Vater erklärt, er sei trockener Alkoholiker und habe an diesem Tag einen Rückfall erlitten. Er habe eine halbe Flasche Wein getrunken. Immer wieder beteuert er, dass es ein schreckliches Versehen war. „Kaum hatte ich sie hochgehoben, ging sie los”, wiederholt er immer wieder. Er habe fest geglaubt, die Pistole sei ungeladen gewesen. Doch sie war es nicht.

Streaming Tipp

Lucys Freund Sam Littler hört den Knall und findet seine Partnerin leblos auf dem Boden. Er berichtet, dass Lucy beim Streit ihren Vater gefragt habe: „Wie würdest du dich fühlen, wenn ich das Mädchen in dieser Situation wäre und sexuell missbraucht worden wäre?” Die Diskussion sei emotional gewesen, die 23-Jährige „ziemlich aufgebracht.” Trotz der dramatischen Umstände wertet eine Grand Jury in Texas den Vorfall als Unfall. Eine Anklage wegen Totschlags wird fallengelassen.

Letzte Worte über seine Tochter

Kris Harrison erscheint nicht persönlich zur gerichtlichen Untersuchung, lässt aber eine emotionale Erklärung durch seine Anwälte verlesen: „Ich kann das Geschehene nicht ungeschehen machen, aber ich kann Lucy ehren, indem ich der bestmögliche Vater für ihre Schwestern bin und ihr Andenken in allem, was wir tun, weitertrage.” Doch für seine 23-Jährige Tochter kommt jede Reue zu spät. (nha)

Verwendete Quellen: New York Post, BBC