Mysteriöser Tod Große Fahndung nach Monaco-Bombenlegerin! Jetzt wurde Leiche Anastasiia B. entdeckt

Anastasiia B. soll die Paketbombe in Monaco platziert haben.
Anastasiia B. soll die Paketbombe in Monaco platziert haben.
REUTERS

Eine internationale Fahndung, Razzia in Deutschland – und jetzt diese Wende!
Die nach dem Bombenanschlag von Monaco gesuchte Ukrainerin ist tot. Laut Polizei wurde die 39-Jährige in der Ukraine leblos aufgefunden. Details zu den Umständen ihres Todes sind noch unklar.

Monaco-Bombenlegerin nach Anschlag untergetaucht

Nach der Explosion einer Paketbombe in Monaco, bei der Ende Juni drei Menschen schwer verletzt wurden – darunter der ukrainischstämmige Multimillionär Wadym Jermolajew, sein Sohn und seine Lebensgefährtin – hatten die Behörden per internationalem Haftbefehl nach einer Ukrainerin gesucht. Die Verdächtige, Anastasiia B. (39), lebte zuletzt in Deutschland, im hessischen Main-Taunus-Kreis, und soll sich als Mann verkleidet haben, als sie den Sprengsatz deponierte.

Die Briefbombe ist in Monaco explodiert.
Die Paketbombe ist in Monaco explodiert.
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Interpol fahndete mit „Red Notice“ nach ihr – wegen versuchten Mordes, Platzierung eines Sprengsatzes mit krimineller Absicht und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Deutsche Ermittler hatten bereits ihre Wohnung und ein Mietauto durchsucht und Beweismittel an Monaco übergeben, trafen die Frau aber nicht mehr an: Sie galt als flüchtig.

Leiche von Anastasiia B. in der Ukraine gefunden

Jetzt melden die Behörden: Die gesuchte Frau ist tot. AFP zitiert die Polizei, wonach die 39-Jährige in der Ukraine aufgefunden wurde; zu Todesursache, Zeitpunkt und möglichen Hintergründen machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Ob es sich um Suizid, ein Verbrechen im kriminellen Umfeld oder andere Umstände handelt, ist noch Gegenstand der Untersuchungen. Für die Ermittler in Monaco bedeutet ihr Tod: Aus der Hauptverdächtigen wird eine zentrale Figur, die nie vor Gericht aussagen wird.

Für die Opferfamilie des Bombenanschlags ändert das nichts am Leid, aber vieles an der juristischen Aufarbeitung – mögliche Auftraggeber oder Helfer müssen nun ohne die Aussage der mutmaßlichen Bombenlegerin überführt werden.

Verwendete Quellen: RTL, AFP