Fahndung in GroßbritannienVater baut betrunken Unfall und tötet seine Tochter – jetzt flieht er vor der Polizei

Noch immer fehlt von ihm jede Spur!
Wegen fahrlässiger Tötung seiner sieben Monate alten Tochter wurde Emmanuel Sakyi zu 15 Jahren Haft verurteilt. Doch statt ins Gefängnis zu gehen, entzieht sich der 31-Jährige der Justiz und ist untergetaucht – jetzt wendet sich die britische Polizei erneut an die Öffentlichkeit.
Vater verliert sieben Monate alte Tochter, weil er betrunken einen Unfall baut
Es ist der 4. Dezember 2022, als Sakyi betrunken in sein Auto, einen grauen Peugeot 508, einsteigt – mit seiner Partnerin und der sieben Monate alten Tochter an Bord. Auf einer Straße in Milton Keynes gerät der damals 27-Jährige nach Angaben der Thames Valley Police auf die Gegenfahrbahn und prallt frontal mit einem entgegenkommenden Fiat 500 zusammen.
Er überlebt, ebenso wie seine damalige Partnerin Ruth Oppong. Doch für ihre gemeinsame Tochter kommt jede Hilfe zu spät: Das gerade erst sieben Monate alte Mädchen stirbt an den Verletzungen. Der Grund: Sie war nicht ordnungsgemäß in einem Kindersitz gesichert.
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Wegen fahrlässiger Tötung! Sakyi wird zu 15 Jahren Haft verurteilt
Kurz nach dem furchtbaren Frontalcrash flieht der Vater vom Unfallort, kann jedoch kurz darauf festgenommen werden. Zu seinem Prozess erscheint er allerdings nicht – stattdessen taucht er unter. Doch die Urteilsverkündung findet in seiner Abwesenheit am 29. Juni 2026 statt: 15 Jahre Haft wegen fahrlässiger Tötung.

Für den Kriminalinspektor Justin Thomas ist der Fall eindeutig: „Emmanuelas Tod war vollständig vermeidbar.“ Das sieben Monate alte Mädchen verlor nur „ihr Leben, weil ihr Vater betrunken Auto fuhr”, so der Kriminalexperte.
Die Mutter des siebenmonatigen alten Mädchens, Ruth Oppong, hingegen übernahm Verantwortung – für die „Beihilfe zum Tod durch gefährliches Fahren und der Verursachung unnötigen Leidens oder Verletzungen eines Kindes”.
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Sie wurde laut dem Kriminalinspektor „nach einem Prozess vor dem Aylesbury Crown Court zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde”. Doch Emmanuel Sakyi entzieht sich weiterhin der Justiz.

„Hilfe der Öffentlichkeit” nötig – Polizei sucht verurteilten Trunkenheitsfahrer
„Emmanuel Sakyi sollte hinter Gittern sein”, stellt Kriminalinspektor Justin Thomas klar und betont die Entschlossenheit der Polizei, den Flüchtenden zu finden. Zwar habe es bereits eine Festnahme im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegeben, dennoch benötige die Polizei „weiterhin die Hilfe der Öffentlichkeit“.
Die Thames Valley Police hofft daher auf entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung, empfiehlt jedoch keinen persönlichen Kontakt bei einer Sichtung.
Besonders Menschen aus Sakyis Umfeld spricht der Kriminalinspektor direkt an und bittet sie, das „Richtige zu tun” und dabei zu helfen, dass „der Gerechtigkeit Genüge getan wird”.
Verwendete Quellen: Thames Valley Police


