Überraschender Deal!Trump, Grönland und Co.: Das wurde beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos beschlossen

Überraschende Wende!
US-Präsident Trump will Grönland den Vereinigten Staaten einverleiben. Daran lässt er in Davos zunächst keinen Zweifel. Doch am Abend überschlagen sich auf dem Gipfeltreffen dann die Ereignisse: Nicht auf der großen Bühne, sondern sprichwörtlich zwischen Tür und Angel spricht der US-Präsident über einen Deal, den wohl die wenigsten erwartet haben.

„Der ultimative langfristige Vertrag“

Er sei derzeit noch in Arbeit, doch der Deal sei bereits sehr weit fortgeschritten, erklärt der US-Präsident am Abend in der Schweiz. Noch am Nachmittag hält Donald Trump eine Rede voller Feindseligkeiten gegenüber Europa – dann überrascht er mit der plötzlichen Wende. Im Streit um Grönland scheint es eine Annäherung zu geben.

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„Damit bekommen wir alles, was wir brauchen“, erklärt der US-Präsident, weicht aber bei der Nachfrage aus, ob das auch Grönland beinhalte. Bei der Einigung handele es sich um einen langfristigen Vertrag. „Der ultimative langfristige Vertrag“, wie Trump erklärt. Er glaube, dass dieser für alle Beteiligten eine wirklich gute Position bringe – insbesondere was Sicherheit, Mineralien und alles andere betreffe.

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USA wollen auf Grönland mehr mitreden

NATO-Generalsekretär Rutte bestätigte Trumps Angaben zu einem Rahmen für ein mögliches Grönland-Abkommen. Bei dem Gespräch ging es wohl um die Neuverhandlung eines 75 Jahre alten Abkommens über die Stationierung von US-Truppen auf Grönland.

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Darin soll es einen neuen Passus zum Raketenabwehrschirm Golden Dome geben, den Trump dort errichten will. Außerdem wolle die US-Regierung bei künftigen Investitionen auf Grönland mitreden, um Russland und China fernzuhalten. Und die europäischen NATO-Staaten sollen sich stärker in der Arktis engagieren. Das sei alles noch nicht festgezurrt, die Verhandlungen noch am Anfang, sagt Trump am Abend in Davos.

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Trump nimmt Zolldrohung zurück

Mit dem Deal will der US-Präsident seine Zollandrohung gegen Deutschland und andere europäische Länder nun doch nicht wahr machen. Diese hätten zum 1. Februar in Kraft treten sollen und wären in Höhe von 10 Prozent auf Warenimporte in die USA aufgeschlagen worden.

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Es ist nicht einmal eine Woche her, dass der US-Präsident in einem beispiellosen Schritt unter Verweis auf den Grönland-Konflikt die Zölle ausgesprochen hatte – es sollten acht NATO-Länder damit bestraft werden, die Widerstand gegen Trumps Besitzansprüche auf die Arktisinsel geäußert haben. (okr)

Verwendete Quellen: dpa, AFP