Im Osterurlaub verunglücktTödlicher Crash in Portugal! Deutsche Familie stammte aus Kerpen (NRW)

Straße an der Grenze in Portugal
Die vierköpfige Familie verunglückte auf der Schnellstraße bei Alvalade do Sado. (Symbolbild)
imago images/Parsons Media

Sie waren gerade in Portugal gelandet, als es zum tödlichen Zusammenstoß kam.
Bei einem schweren Autounfall auf der Schnellstraße bei Alcalade do Sado ist am Karfreitag (3. April) eine Familie ums Leben gekommen. Wie jetzt bekannt wurde, kamen die vier Deutschen aus der Nähe von Köln – sie wollten ihren Osterurlaub in Portugal verbringen.

Gemeinde gedenkt der Familie

Es ist eine Nachricht, die viele kurz vor den Osterfeiertagen erschüttert. Eine vierköpfige Familie mit zwei Minderjährigen kommt in Portugal ums Leben. Wie die Polizei Rhein-Erft jetzt dem Kölner Stadt-Anzeiger bestätigte, stammen die Unfallopfer aus Kerpen in der Nähe von Köln. Zum Alter der Familienmitglieder gibt es verschiedene Angaben der portugiesischen Behörden (Zivilschutz, Polizei und Feuerwehr). Die Eltern sollen zwischen 43 und 50 Jahre alt sein, der Sohn zwölf Jahre alt und die Tochter 14 oder 15.

Der Schock über den plötzlichen Tod der Familie erschüttert den Ort. In der Ostermesse in Kerpen sei der getöteten Familie und deren Angehörigen gedacht worden, berichtet der Express.

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Zusammenstoß mit Einheimischem (68)

Die Familie habe ihren Osterurlaub an der Algarve verbringen wollen. Nach der Landung in Lissabon seien die Vier laut Express mit ihrem Mietwagen gestartet. Nach nur 130 Kilometern kommt es dann zu dem tragischen Unfall.

Wie genau es dazu kommen konnte, sei noch nicht geklärt. Die GNR (Guarda Nacional Republicana) ermittelt. Bislang ist lediglich bekannt, dass das Auto der Familie frontal mit dem Auto eines Portugiesen (68) zusammengestoßen sein soll. Dieser soll in die Gegenfahrbahn geraten und mit der Familie kollidiert sein.

Beide Fahrzeuge werden bei dem Unfall zerstört. Der mutmaßliche Unfallfahrer wird schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Für die vier Deutschen kommt jede Hilfe zu spät. (okr)

Verwendete Quellen: Express, Kölner Stadt-Anzeiger