Plötzlich geht nichts mehrMigräne-Anfall live im TV! Reporter muss Schalte abbrechen

„Ich bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch.“
Mitten in der Live-Sondersendung des SRF muss Reporter Roger Aebli am Wochenende abbrechen. Als Moderator Florian Inhauser zu dem US-Korrespondenten des Schweizer Senders schaltet, passiert es …
SRF-Reporter bricht live im TV ab! „I weiss nid, was da grad passiert”
Als der Reporter zu den neuesten US-Angriffen auf Venezuela befragt wird, greift er sich nervös an seinen Kopfhörer, bittet seine Kollegin aus Südamerika, zu warten, weil er sie „ziemlich laut“ höre. Dabei verzieht er mehrmals das Gesicht, immer wieder zuckt sein Auge.

Schließlich sagt er: „Flo, ich bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch, ich hab keine Minute … ich hab’s dir geschrieben.“ Dann wechselt er ins Schweizerdeutsche: „I gsehns … I weiss nid, was da grad passiert.” Sofort versucht Moderator Inhauser, die Situation zu entschärfen. Er erklärt mit einem Lächeln, hier sei jemand „ganz offensichtlich überarbeitet”, das könne in Zeiten passieren, in denen sich Ereignisse überschlagen.
Mittlerweile ist klar: Roger Aebli hatte kurz vor der Liveschaltung einen Migräneanfall, wie Stefan Reinhart, Leiter Auslandkorrespondent:innen, den Zwischenfall auf Nachfrage des Schweizer Portals 20 Minuten bestätigte.
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„Roger Aebli geht es wieder gut”: Doch SRF schneidet Szenen raus
Deshalb habe er sich nicht ausreichend konzentrieren können und die Schalte abgebrochen. Man sei mit Aebli in Kontakt, es gehe ihm bereits wieder etwas besser. Er ruhe sich aus. Bereits am Sonntag gibt es Entwarnung: „Roger Aebli geht es wieder gut. Er ist wieder voll einsatzbereit und wird auf Sendung sein, wenn es die Aktualität erfordert”, so Reinhart.
Und die Szenen? Während sie weiterhin in den sozialen Medien geteilt und kommentiert werden, sind sie in der SRF-Mediathek nicht mehr zu finden. „Die Sendung war vorübergehend online nicht verfügbar, damit die Liveschaltung zu Roger Aebli herausgeschnitten werden konnte, da sie keinen Zusammenhang mit der journalistischen Einordnung der Geschehnisse in Venezuela hat“, hieß es außerdem in einer Stellungnahme des SRF. Das ist am Sonntag der Fall.
Verwendete Quellen: 20 Minuten, SRF
































