Er stürzte mitten ins GeländeDeutscher Basejumper stirbt bei Unfall in den Schweizer Bergen

Schweizer Berge im Berner Oberland.
Wie genau es zu dem Unfall im Berner Oberland gekommen ist, wird derzeit ermittelt.
Kapo Bern

Er suchte den Adrenalinkick!
Ein deutscher Basejumper ist vergangenen Sonntag (04. Januar) im Schweizer Ort Gimmelwald unterwegs. Sein Ziel: ein Sprung von der beliebten Nepalbrücke. Doch während seines freien Falls kommt es plötzlich zu heftigen Komplikationen.

Sprung war mit einem Kollegen geplant

Wie die Polizei berichtet, ist der erst 28-Jährige mit einem Kollegen in den Bergen unterwegs. Beide Basejumper wollen von der Nepalbrücke springen, sein Kollege macht den Anfang. Doch als der junge Mann schließlich springt, gerät er nach wenigen Sekunden in Komplikationen. „Aus noch zu klärenden Gründen kam er in Schwierigkeiten und kollidierte mit dem Gelände”, teilt die Kantonspolizei Bern mit.

Streaming-Tipp: Top Gun Maverick jetzt bei RTL+ streamen

Schnell treffen neben der Polizei auch Helikopter und die Alpine Rettung ein, um dem Mann zu helfen. Doch für ihn kommt jede Hilfe zu spät. Er stirbt offenbar unmittelbar nach dem Unfall. Die Polizei hat nun gemeinsam mit der Bundesanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.

Video-Tipp: Plötzlich verheddert sich bei Sean der Fallschirm!

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Basejumping gefährlicher Extremsport

Basejumping gilt als extrem risikoreiche Sportart, die viel Erfahrung etwa im Fallschirmspringen oder in der Technik erfordert. Denn hierbei springt der Springer meistens von einem Objekt mit geringer Höhe und befindet sich daher nur wenige Sekunden im freien Fall, bevor sich der Fallschirm öffnet.

Streaming Tipp
RTL Aktuell
Jetzt auf RTL+ streamen

Und genau hier liegt anscheinend die größte Gefahr, da Basejumper häufig ohne Reserveschirm springen, weil für das Öffnen eines zweiten Schirms oft keine Zeit bleibt. Laut einer wissenschaftlichen Arbeit der National Library of Medicine, die Basejumps eines Bergs in Norwegen untersuchte, ist der Extremsport fünf- bis achtmal gefährlicher als sogenanntes Skydiving. Was genau im Fall des 28-jährigen Deutschen jedoch wirklich zu den Komplikationen geführt hat, ist bislang unklar.

Verwendete Quellen: Kantonspolizei Bern, National Library of Medicine, Skyjunkies