Sie lösten sie wahrscheinlich selbst aus400 Meter mitgerissen – Touristen sterben bei Lawinendrama

Hohe Tatra in der Slowakei
Lawinenunglück in den Bergen der Hohen Tatra (Symbolbild)
az kde, Franti·ek Iván/TASR/dpa, Franti·ek Iván

Tragödie in den Bergen.
Zwei Männer sind in der Slowakei von einer Lawine mitgerissen worden. Andere Bergsteiger eilen noch zu Hilfe und graben sie aus den Schneemassen aus. Doch für die zwei Touristen kommt jede Hilfe zu spät.

Lawinenopfer waren 37 und 38 Jahre alt

Bei einem Lawinenunglück in der slowakischen Hohen Tatra sind am Freitag zwei Menschen gestorben. Nach Angaben der regionalen Polizeidirektion Presov waren die Opfer zwei Touristen aus Ungarn im Alter von 37 und 38 Jahren.

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Wie der Bergrettungsdienst der Nachrichtenagentur TASR mitteilte, wurden die beiden Männer von der Lawine, die sie möglicherweise selbst ausgelöst hatten, rund 400 Meter mitgerissen und vollständig verschüttet. Wegen schlechter Wetterbedingungen war ein Hubschraubereinsatz nicht möglich, was die Ankunft der Bergrettung verzögerte.

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Opfer konnten zunächst befreit werden

Eine Gruppe von in der Nähe befindlichen anderen Bergsteigern hatte den Lawinenabgang jedoch beobachtet und konnte die Verschütteten finden, bevor die Bergretter am Unglücksort eintrafen. Nach Angaben der Bergrettung gelang es diesen Helfern auch, die beiden Männer aus den Schneemassen zu befreien. Trotz Wiederbelebungsversuchen seien beide aber noch am Unglücksort gestorben. (dpa/ajo)

Verwendete Quellen: dpa