Kuriose EinkaufsbegleitungDas ist mal eine andere Schlange im Supermarkt! Mann spaziert mit Königspython in Lidl

Ein Mann in Bern hatte eine Königspython als Einkaufsbegleitung
Ein Mann in Bern hatte eine Königspython als Einkaufsbegleitung (Symbolbild)
picture alliance/dpa | Marcus Brandt

„Oh mein Gott, Horror!“
Ein Mann nimmt seine Schlange mit in eine Schweizer Lidl-Filiale und schafft es mit dem Tier auf der Schulter sogar bis zur Kasse. Ein Video des kuriosen Einkaufs sorgt im Netz für Diskussionen – und inzwischen beschäftigt der Fall sogar die Behörden.

Mit der Schlange auf der Schulter bis zur Kasse

Seelenruhig steht ein Mann an einer Lidl-Kasse, auf seiner Schulter liegt eine Königspython. Diese ungewöhnliche Szene spielt sich laut dem Schweizer Nachrichtenportal 20min in einer Filiale am Bahnhof Bern ab. Ein anderer Kunde wird beim Einkaufen auf das ungewöhnliche Duo aufmerksam, filmt die Szene und veröffentlicht das Video anschließend auf TikTok. Später sei der Schlangenhalter von Security-Mitarbeitern aus dem Geschäft begleitet worden.

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Im Netz gehen die Meinungen über den tierischen Einkaufsbummel weit auseinander. „Oh mein Gott, Horror“, schreibt ein User. Andere sorgen sich vor allem um das Wohl der Königspython. „Das ist doch voll der Stress für die Schlange“, heißt es in einem Kommentar, manche sprechen sogar von Tierquälerei. Andere Nutzer sehen den ungewöhnlichen Begleiter wesentlich entspannter und bezeichnen das Tier als „schöne Schlange“ oder sogar als „herzig“.

Jetzt beschäftigt der Einkauf sogar das Veterinäramt

Für Lidl Schweiz ist die Sache eindeutig. Tiere dürfen aus hygienischen Gründen grundsätzlich nicht mit in die Filialen. Ausgenommen seien lediglich zertifizierte Assistenz- und Blindenführhunde. Gegenüber 20min erklärt das Unternehmen, den Vorfall „sehr ernst“ zu nehmen. Eigentlich sollen Mitarbeiter Personen mit Tieren bereits beim Betreten auf das Verbot aufmerksam machen. Nach dem Vorfall in Bern will Lidl seine Teams vor Ort deshalb noch einmal entsprechend sensibilisieren.

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Doch auch für den Schlangenhalter ist die Geschichte noch nicht vorbei. Das Berner Amt für Veterinärwesen erklärt gegenüber 20min zwar, dass es nicht grundsätzlich verboten sei, eine Schlange dieser Größe öffentlich auf dem Arm zu tragen. Allerdings müssen die Bedürfnisse des Tieres berücksichtigt werden. Eine Umgebung wie der Supermarkt könne für eine Schlange zu viel Stress bedeuten.

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Im konkreten Fall sieht das Amt dafür Anhaltspunkte und untersucht den Vorfall nun. Zumindest vor der Königspython selbst mussten sich die Lidl-Kunden nach Einschätzung der Behörde allerdings nicht fürchten. Die Königspython ist keine Giftschlange, sondern eine Würgeschlange. Für Menschen gilt sie normalerweise als ungefährlich – ihre Beute tötet sie, indem sie diese umschlingt. Eine besondere Gefahr für die Öffentlichkeit sei von dem Tier nicht ausgegangen.

Verwendete Quellen: 20min.ch, TikTok