Sie nennt den Hirntumor „Peter”Lucy (14) dachte, es seien Kopfschmerzen – doch es ist Krebs im Endstadium

Plötzlich ist nichts mehr wie zuvor.
Es beginnt mit heftigen Kopfschmerzen in den Sommerferien. Doch als die Beschwerden der 14-jährigen Lucy einfach nicht verschwinden, folgen Untersuchungen – und eine Diagnose, die das Leben der ganzen Familie auf den Kopf stellt. Das Mädchen hat einen bösartigen, nicht operablen Tumor im Hirnstamm.
Lucy (14) bekommt plötzlich starke Kopfschmerzen
Gegen Ende der Sommerferien bekommt die 14-Jährige plötzlich starke Schmerzen im Kopf. Medikamente bringen keine Linderung. Als die Beschwerden nicht verschwinden, geht die Familie mit Lucy zum Arzt. Der überweist das Mädchen direkt zu einem Neurologen. Es folgen zahlreiche Untersuchungen. Wenige Tage später steht fest, dass hinter den vermeintlichen Kopfschmerzen eine lebensbedrohliche Erkrankung steckt.
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Am 4. September erhält die Familie, die aus der Schweiz stammt und in Deutschland lebt, die Diagnose: Lucy leidet an einem bösartigen Gehirnstammtumor, der nicht operiert werden kann. Die Schweizer Zeitung Blick berichtet von Krebs im Endstadium. Lucys Mutter Andrea beschreibt den Moment mit wenigen Worten: „Bei der Diagnose blieb die Welt für mich stehen.“
Der Tumor verändert Lucys Alltag komplett
Bis dahin führt Lucy das Leben eines ganz normalen Teenagers. Sie ist gerne mit ihren Freundinnen unterwegs, liebt Shopping, Tiere und Wrestling. Doch innerhalb kürzester Zeit wird vieles, was für die 14-Jährige selbstverständlich war, plötzlich schwierig.
Der Tumor hat bereits schwere Auswirkungen. Lucy kämpft laut ihrer Mutter mit starken Lähmungserscheinungen auf der rechten Körperhälfte. An guten Tagen kann sie mithilfe von Krücken laufen, häufig ist sie inzwischen allerdings auf einen Rollstuhl angewiesen.
Und trotzdem versucht Lucy offenbar, sich ihren Humor nicht nehmen zu lassen. Selbst ihrem Tumor hat die 14-Jährige einen Namen gegeben: Sie nennt ihn „Peter“. Ihre Mutter beschreibt sie trotz der schweren Situation als lebensfroh und stark.
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Lucy bekommt Chemo und Bestrahlung
Aufgeben kommt für die Familie nicht infrage. Lucy erhält inzwischen Chemotherapie und Bestrahlung. Nach Angaben ihrer Familie geht es nun darum, ihr möglichst viel gemeinsame und möglichst schmerzfreie Zeit zu schenken. Der erste Kontrolltermin soll zeigen, wie die Behandlung anschlägt.
Die Familie hält deshalb auch an Plänen fest. Ein Wrestling-Kampf im kommenden Jahr und ein Urlaub an der Ostsee gehören zu den Dingen, auf die sich Lucy weiterhin freuen soll. Gleichzeitig lebt die Familie mit der Angst davor, wie sich die Krankheit entwickelt.
Doch neben der Sorge um Lucys Gesundheit gibt es ein weiteres Problem. Die Familie lebt derzeit in Bernau bei Berlin im vierten Stock. Die Wohnung ist nicht barrierefrei. Wegen Lucys Rollstuhl wird ein Umzug deshalb dringend notwendig. Hinzu kommen Kosten für Pflege, Hilfsmittel und weitere Belastungen, die die Familie nach eigenen Angaben nicht allein stemmen kann.
Spenden sollen Lucy und ihrer Familie helfen
Um die Familie zu unterstützen, wurde deshalb eine GoFundMe-Kampagne gestartet. Das Geld soll unter anderem für eine barrierefreie Wohnung, spezielle Pflege- und Hilfsmittel sowie weitere bislang nicht absehbare Kosten verwendet werden.
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Die Anteilnahme ist groß. Zahlreiche Menschen haben sich bereits an der Spendenaktion beteiligt und versuchen so, Lucy und ihrer Familie zumindest einen Teil ihrer finanziellen Sorgen abzunehmen. Für Lucys Familie zählt jetzt vor allem eines: gemeinsame Zeit. Zeit, in der die 14-Jährige trotz ihrer schweren Diagnose Teenager sein, lachen und bei ihren Liebsten sein kann.


