Die Familie hoffte noch, er habe sich nur verstecktNeue Details im Fall Noah (†3): Ermittler klären, wie er zu Tode kam

Nur wenige Hundert Meter entfernt endet die Suche tragisch.
Das Schicksal des kleinen Noah Woods erschütterte Großbritannien. Der Dreijährige verschwand am 14. September von einem Spielplatz, einen Tag später wurde er tot in einem nahe gelegenen See gefunden. Eine gerichtliche Untersuchung liefert jetzt neue Details dazu, wie Noah das Gelände verlassen konnte und was in seinen letzten bekannten Minuten geschah.
Noah läuft durch eine Lücke im Spielplatzzaun
Es sind neue Details, die erahnen lassen, wie schnell aus einem Moment eine Tragödie werden konnte. Noah Woods spielt am 14. September auf einem Spielplatz in der englischen Grafschaft Dorset. Dann verlässt der Dreijährige das Gelände.
Wie die britische Zeitung The Sun unter Berufung auf Angaben bei der gerichtlichen Untersuchung des Todesfalls berichtet, gelangt Noah durch eine Lücke im Zaun und anschließend durch ein offenes Tor. Ein Familienmitglied ist demnach dicht hinter dem Jungen, ruft ihm nach und versucht, ihn einzuholen. Noah läuft durch eine Gasse in Richtung eines Neubaugebiets und des nahe gelegenen Sees. Nachdem der Dreijährige eine Treppe hinuntergelaufen ist, verliert ihn das Familienmitglied aus den Augen.
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Seine Familie beginnt sofort mit der Suche und alarmiert schließlich die Polizei. Eine großangelegte Suchaktion startet. Einsatzkräfte und zahlreiche Helfer suchen nach dem vermissten Jungen.
Taucher finden Noah rund 300 Meter vom Spielplatz entfernt
Am folgenden Tag gibt es die traurige Gewissheit. Spezialtaucher entdecken Noah im sogenannten Decoy Pond, einem See rund 300 Meter vom Spielplatz entfernt.

Bei der Untersuchung werden nun auch Einzelheiten zum Fundort bekannt. Demnach befand sich Noahs Leiche unter Baumwurzeln im Wasser, etwa fünf Meter vom Ufer entfernt. Das Wasser ist an dieser Stelle rund 1,80 Meter tief. Nach den bei der Anhörung bekannt gewordenen Angaben ist der Dreijährige ertrunken.
Bereits nach dem Fund hatte die Polizei bestätigt, dass es sich bei dem toten Kind um den vermissten Noah Woods handelt. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter gab es nach Angaben der Ermittler nicht. Der Fall wurde als tragischer Todesfall behandelt.
Noahs Vater: „Für immer geliebt und niemals vergessen“
Während der verzweifelten Suche klammert sich die Familie an die Hoffnung, Noah doch noch lebend zu finden. Sein Vater erzählt später, sie hätten sich immer wieder eingeredet, der Dreijährige habe sich womöglich irgendwo an einer offensichtlichen Stelle versteckt und werde gleich gefunden.
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Diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Nach Noahs Tod nimmt sein Vater mit bewegenden Worten Abschied. Sein Sohn werde „für immer geliebt und niemals vergessen“ sein.
Die neuen Erkenntnisse sind Teil der Untersuchung, die die genauen Umstände von Noahs Tod klären soll. Sie zeichnen erstmals genauer nach, welchen Weg der Dreijährige offenbar nahm, nachdem er den Spielplatz verlassen hatte.
Verwendete Quellen: The Sun


