„Ich will nicht sterben!” Schwiegertochter von Fußballstar hat unheilbaren Hirntumor – und fleht um mehr Zeit mit ihrem Sohn

Es begann mit unerträglichen Kopfschmerzen und der Diagnose Dehydration!
Heute kämpft Jaimee-Louise Sharp (28) um ihr Leben. Die Schwiegertochter des englischen Ex-Nationalspielers Paul Gascoigne (59) hat einen aggressiven, unheilbaren Gehirntumor. Ihre einzige Hoffnung auf mehr Zeit mit ihrem fünfjährigen Sohn Teddy liegt in einer sündhaft teuren US-Studie. Im Netz fleht die junge Mutter nun um Spenden.
Jaimee-Louise Sharp hat unheilbaren Gehirntumor
Die tägliche Routine von Jaimee-Louise Sharp und ihrem kleinen Sohn Teddy (5) klingt nach purem Familienglück: Gemeinsam erfinden sie auf dem Schulweg Geschichten über Bäume und Postboten, abends flüstert sie ihm ins Ohr: „Ich liebe dich mehr als alle Sterne am Himmel.“ Doch über dieser Idylle liegt ein dunkler, unerbittlicher Schatten. Jaimee hat Krebs. Ein Astrozytom des WHO-Grads 4 – ein extrem aggressiver, unheilbarer Gehirntumor. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei dieser Diagnose liegt bei gerade einmal fünf Jahren.
„Teddys Mama zu sein, ist mein ganzer Lebenssinn. Und ich bin einfach noch nicht bereit, mich von ihm zu verabschieden“, schreibt die 28-Jährige in einem herzzerreißenden Beitrag auf ihrem Instagram-Account. Sie will leben, sie will ihren Sohn aufwachsen sehen.
Lese-Tipp: Beide Eltern haben Krebs – jetzt kämpft eine ganze Schulklasse für Evan (7)
Ein Kopfschmerz, der alles veränderte
Begonnen hat alles mit einem Kopfschmerz, den Jaimee so noch nie erlebt hatte. Ein drückendes Gewicht auf dem Kopf, dazu Verwirrtheit – so stark, dass sie nicht einmal bemerkte, wie ein Fußball aus dem Kofferraum ihrer Mutter fiel.
Der erste Besuch beim Hausarzt brachte kaum Klarheit. Man vermutete Dehydrierung, ein kurzzeitig in den Raum gestellter Verdacht auf eine Hirnblutung wurde wieder verworfen. Erst auf Drängen ihrer Schwester Brooke fuhr Jaimee in die Notaufnahme. Stundenlang wartete sie – mit dem Gefühl, eigentlich nur jemanden „aufzuhalten“.
Doch dann veränderte ein Blick alles: Der Radiologe, der ihr das Ergebnis des Scans nicht sagen durfte, konnte seine Sorge nicht verbergen. Es folgten weitere Untersuchungen, ein MRT – und schließlich die Nachricht, vor der sich jede Familie fürchtet: Gehirntumor. In einer Nacht um 3 Uhr morgens erhielt Jaimee den Befund: aggressiv, sehr ernst, wahrscheinlich unheilbar. „Was ist mit meinem Sohn?“, habe sie direkt unter Tränen gefragt.
Um ihr Leben zu verlängern, unterzog sich Jaimee einer großen Hirnoperation. Ein Teil des Tumors konnte entfernt werden, doch der Preis war hoch: Sie verlor die Hälfte ihres Sehvermögens auf dem rechten Auge. Ihr Sprachzentrum und ihr Verständnis konnten dank eines erfahrenen Neurochirurgen geschont werden. Parallel dazu läuft inzwischen eine kombinierte Therapie aus Bestrahlung und Chemotherapie. Die Nebenwirkungen: extreme Müdigkeit, Haarausfall, körperliche Erschöpfung.
Aber die Aussichten auf Erfolg stehen trotz allem schlecht: Der Tumor bei dieser Krebsart ist auch nach der Standardbehandlung aggressiv und wächst schnell. Die durchschnittliche Überlebenszeit beträgt etwa fünf Jahre. Für eine 28-Jährige mit einem kleinen Kind klingt das wie ein brutaler Countdown. Jaimees Söhnchen Teddy weiß nur, dass „Mama einen kranken Kopf hat“.
Video-Tipp: Während riskanter Hirn-OP – Patient MUSS Gitarre spielen!
Ein Funken Hoffnung in den USA
Jaimees Schwester Brooke, eine Studentin aus London, suchte wochenlang unermüdlich nach Rettung und stieß schließlich auf eine klinische Studie am Nationwide Children’s Hospital im US-Bundesstaat Ohio. Dort wird das Medikament Olutasidenib getestet, das genau auf Jaimees seltene Tumormutation passt. Es ist keine Heilung, aber die Chance auf unbezahlbare, zusätzliche Lebensjahre mit ihrer Familie.
Doch das Hoffen ist an eine astronomische Summe geknüpft. Zwar wird das Medikament selbst im Rahmen der Studie gestellt, doch die monatlichen Untersuchungen, MRT-Scans, Spezialversicherungen und die rund 21 Flüge über die kommenden zwei Jahre zwischen Großbritannien und den USA muss die Familie selbst tragen. Kostenpunkt nach harten Einsparungen: rund 320.500 Pfund (ca. 385.000 Euro).
Lese-Tipp: Bonner Krankenschwester stirbt kurz nach Geburt ihres Sohnes
Das bitterste Detail: Die Familie hat kaum Zeit. Weil die US-Therapie zeitgleich mit Jaimees nächster Chemorunde in wenigen Wochen starten muss, verlangt die Klinik die Vorauszahlung der medizinischen Kosten bereits 21 Tage vor Behandlungsbeginn. Jaimee bleiben nur noch knapp vier Wochen, um das Geld zusammenzubekommen.
„Warum zahlt der reiche Schwiegervater nicht?“
Jaimee ist die Partnerin von Mason Gascoigne (37), dem Sohn der englischen Fußball-Ikone Paul „Gazza“ Gascoigne (59). Mit dem prominenten Namen im Hintergrund dauerte es im Netz nicht lange, bis kritische Stimmen laut wurden: Warum greift der berühmte und einst millionenschwere Ex-Fußballprofi seiner Schwiegertochter in dieser existenziellen Notlage nicht einfach unter die Arme und bezahlt die Summe komplett?
Jaimee lässt diese Vorwürfe und die Einmischung in ihre Familienverhältnisse nicht auf sich sitzen. Auf ihrer GoFundMe-Seite findet sie dazu klare Worte: „Wie kann man nur eine einzige Person bitten, so einen Betrag zu zahlen? Meine Familie tut absolut alles, was sie kann.“ Sie wolle niemanden belasten, spüre aber die unendliche Dankbarkeit für jeden einzelnen Cent von Fremden, der sie ihrem Ziel näherbringt.
Spenden für ein weiteres gemeinsames Weihnachten
Die Spendenkampagne läuft bereits auf Hochtouren, mehr als die Hälfte der Summe ist schon zusammengekommen. Doch der Countdown tickt gnadenlos gegen die junge Mutter. „Ich akzeptiere, dass es keine Heilung für meinen Krebs gibt“, schreibt Jaimee. „Aber es gibt eine Möglichkeit auf mehr Zeit – und die brauche ich.“
Für Jaimee geht es um nichts Geringeres als die Zukunft an der Seite ihres Sohnes: „Ich muss das Lächeln meines Sohnes an weiteren Weihnachtsmorgen sehen. Ich will da sein, wenn er seine Geburtstage feiert, und ihn zu dem jungen Mann heranwachsen sehen, den ich mir immer vorgestellt habe.“



