„Völlig absurd” Schulleiterin entsetzt! Dresden sperrt Schulkinder aus öffentlichem Park aus

Hier liegt Ärger in der Luft!
Ein öffentlicher Park, ein paar Schüler in der Pause – und ein Amt, das ihnen den Zugang verbieten will!
In Dresden sorgt ein Behörden-Schreiben an eine Schule für fassungsloses Kopfschütteln bei Eltern und Kindern.
Dresden: Eltern empört über Behörden-Entscheidung
Ein öffentlicher Park direkt hinter dem Schulhof – und ausgerechnet die Kinder sollen draußen bleiben: In Dresden sorgt eine Entscheidung der Stadt für Wut und Fassungslosigkeit. Besonders deutlich wird Schulleiterin Utta Taupadel im Gespräch mit RTL: „Das ist für uns völlig absurd.“
Lese-Tipp: Auto erfasst mehrere Kinder vor Schule in Hamburg
Die 49. Grundschule nutzt den angrenzenden Park nach ihren Angaben „seit Jahrzehnten“. „Es gab nie Probleme“, sagt Taupadel. Seit 2025 war die Nutzung sogar in einem Kooperationsvertrag mit der Stadt geregelt, der nun fristlos gekündigt wurde. Begründung laut Amt: Die Schule würde den Park „abnutzen“. Dazu zählt offenbar auch der Vorwurf, Kinder würden Erde abtragen.
Generalverdacht gegen die Schule – Schulleiterin widerspricht
Taupadel widerspricht entschieden: „Unsere Kinder sind ausschließlich unter Aufsicht im Park. Wir achten sehr genau darauf, dass nichts beschädigt wird.“ Dass ausgerechnet die Schule nun zum Problem erklärt werde, obwohl der Park ein öffentlicher Spielplatz für alle sei, empfindet sie als „Generalverdacht gegen unsere gesamte Schülerschaft“.
Lese-Tipp: Schülerin steigt zu Bekanntem ins Auto – und verschwindet
Besonders hart trifft die Entscheidung den Hort. „Für den Hort ist der Park extrem wichtig. Die Kinder brauchen diesen Raum zum Bewegen und Spielen“, betont die Schulleiterin. Rein rechtlich könnten Schule und Hort mit den Kindern über den offiziellen Eingang durch die Straße in den Park gehen. „Aber wir wollen den Konflikt nicht weiter anheizen. Wir sind an einer gütlichen Lösung interessiert“, sagt Taupadel.
Elternrat, Schule und Politik versuchen inzwischen gemeinsam, die Stadt umzustimmen. „Es gibt Gespräche mit den Ämtern, aber es bewegt sich nichts“, so die Schulleiterin. Genau deshalb war der Öffentlichkeitsschritt bewusst: „Uns war wichtig, dass die Geschichte in die Lokalmedien kommt. Wir hoffen, dass dadurch endlich etwas in Bewegung gerät.“
Video-Tipp: Wegen eines Spagats! Direktorin händigt Schülerin KEIN Zeugnis aus
Die zentrale Frage bleibt: Darf ein Amt eine Gruppe von Kindern faktisch aus einem öffentlichen Park ausschließen – und eine Grundschule unter Generalverdacht stellen, obwohl es seit Jahren einen Vertrag und nach Angaben der Schule keine Schäden gibt?
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, dnn.de


