Alzheimer nahm ihr jede HoffnungSterbehilfe mit 49! TikTokerin und Zweifach-Mama ist tot

TikTok-Star Rebecca Luna (49) hat ihren Tod selbst bestimmt. Nach ihrer Alzheimer-Diagnose nahm die zweifache Mutter medizinisch assistierten Suizid in Anspruch. In ihrer letzten Botschaft vor der Sterbehilfe hinterlässt sie ihren Followern Worte, die mitten ins Herz treffen.
Rebecca Luna ist tot – mit 49 Jahren nahm sie Sterbehilfe in Anspruch.
GoFundMe/Rebecca Luna

Sie wollte nicht mehr leben!
TikTok-Star Rebecca Luna (49) hat ihren Tod selbst bestimmt. Nach ihrer Alzheimer-Diagnose nahm die zweifache Mutter medizinisch assistierten Suizid in Anspruch. In ihrer letzten Botschaft vor der Sterbehilfe hinterlässt sie ihren Followern Worte, die mitten ins Herz treffen.

Rebecca Luna kommt ihrer Alzheimer-Erkrankung zuvor

„Wenn ich es schaffen kann, könnt ihr es auch.“ Es sind Worte voller Kraft, obwohl Rebecca Luna weiß, dass ihr nur noch wenige Tage bleiben. Die Kanadierin hat entschieden, wann und wie sie sterben möchte. Am 25. Juli nimmt sie im Alter von 49 Jahren medizinisch assistierten Suizid in Anspruch. Ihre Angehörigen sind bei ihr, als sie gegen 13.15 Uhr stirbt. Das berichtet das US-Portal TMZ.

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Rebecca Lunas Sterbehilfe bewegt inzwischen Zehntausende Menschen. Denn die alleinerziehende Mutter hat ihren Weg nicht im Stillen bestritten. Auf TikTok sprach sie offen über ihre früh einsetzende Alzheimer-Erkrankung, ihre Ängste und die Entscheidung, ihr Leben zu beenden, bevor die Krankheit ihr immer mehr davon nimmt.

Hier findet ihr Hilfe in schwierigen Situationen

Solltet ihr selbst von Suizidgedanken betroffen sein, sucht euch bitte umgehend Hilfe. Versucht, mit anderen Menschen darüber zu sprechen! Das können Freunde oder Verwandte sein. Es gibt aber auch die Möglichkeit, anonym mit anderen Menschen über eure Gedanken zu sprechen. Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.

Wenn ihr schnell Hilfe braucht, dann findet ihr unter der kostenlosen Telefon-Hotline 0800 – 1110111 oder 0800 – 1110222 Menschen, die euch Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.

TikTok-Influencerin Rebecca Luna zieht ihren Todestag vor

Eigentlich sollte Rebecca Anfang August sterben. Doch nur wenige Tage vor ihrem Tod informiert sie ihre fast 50.000 Follower darüber, dass sie den Termin vorverlegt hat. Der medizinisch assistierte Suizid soll bereits am 25. Juli stattfinden.

Für die 49-Jährige geht es dabei nach eigenen Angaben vor allem um Kontrolle. Alzheimer bestimmt bereits große Teile ihres Alltags. Den letzten Schritt will sie deshalb selbst wählen. Sie möchte gehen, solange sie ihre Entscheidung noch bewusst treffen und sich von den Menschen verabschieden kann, die ihr am meisten bedeuten.

Am Samstag erscheint schließlich ein Beitrag auf ihrem TikTok-Account. Darin teilt ihre Familie mit, dass Rebecca im Kreis ihrer Liebsten gestorben ist.

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Rebecca Luna ist tot: Ihr letzter Post wird zum bewegenden Vermächtnis

Kurz vor ihrem Tod blickt Rebecca Luna noch einmal auf ihr Leben zurück. Sie erzählt, dass sie gelernt habe, für das jüngere Mädchen einzustehen, das sie einmal gewesen ist. Ihren Followern gibt sie eine letzte Botschaft mit auf den Weg. Sie sollen lernen, sich selbst zu lieben.

„Wenn ich es schaffen kann, kannst du es auch“, sagt sie. Kein dramatischer Appell, sondern ein leiser Abschiedsgruß einer Frau, die ihr Schicksal öffentlich gemacht hat und anderen damit Mut geben wollte.

Der TikTok-Star Rebecca Luna nutzte seine Reichweite nicht allein, um über die eigene Krankheit zu sprechen. Sie beantwortete Fragen, teilte Informationen und setzte sich dafür ein, dass Menschen offener über Alzheimer, das Sterben und Selbstbestimmung am Lebensende reden.

Rebecca Luna Sterbehilfe folgt auf erschütternde Diagnose

Ihre Diagnose hatte Rebecca im April 2025 öffentlich gemacht. Damals war sie 48 Jahre alt. Erste Veränderungen bemerkte sie nach eigenen Angaben schon mit 46. Ärzte diagnostizierten schließlich eine seltene Form der früh einsetzenden Alzheimer-Krankheit.
Auf einer GoFundMe-Seite beschrieb Rebecca, wie radikal die Erkrankung ihr Leben verändert hatte. Ihr Neurologe habe ihr noch fünf bis sieben Jahre gegeben. Arbeiten könne sie nicht mehr, gleichzeitig müsse sie weiterhin Miete, Lebensmittel und medizinische Kosten für ihre Familie tragen.

Besonders der Gedanke an ihre beiden Kinder machte ihr Angst. „Ich habe große Angst davor, sie zurückzulassen“, schrieb sie in ihrem Hilferuf. Übrig gebliebenes Spendengeld sollte nach ihrem Tod direkt an ihre Kinder gehen. Ihre Worte beendete sie mit einer Bitte, die heute noch schwerer wiegt: Die Menschen sollten ihre Liebsten umarmen.

Aktive Sterbehilfe steht in unter Strafe Deutschland

Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland strafbar. Rebeccas Tod fand dagegen in Kanada im Rahmen des dortigen Programms für medizinische Hilfe beim Sterben statt.

Rebecca Luna hinterlässt ihre beiden Kinder, ihre Mutter und eine große Online-Community. Menschen, die ihren Krankheitsweg verfolgt haben. Menschen, denen sie gezeigt hat, wie grausam Alzheimer sein kann. Und Menschen, die nun um eine Frau trauern, die bis zum Ende selbst über ihr Leben bestimmen wollte.

Verwendete Quellen: TMZ, GoFundMe, Tag24, Apotheken-Umschau