Joseph aus Nigeria fällt auf, denn in seinem Gesicht befinden sich Hunderte Tumore.
„Ich bin sichtbar anders, aber ich wünsche mir, dass die Leute etwas verstehen. Erstens habe ich das nicht gewählt. Das ist kein Trend, keine Phase oder etwas, bei dem ich nur zuversichtlich sein muss. Es ist einfach meine Realität. Ihr denkt, Starren sei harmlos, aber selbst wenn Neugier unschuldig ist, erinnert es mich daran, dass ich als anders wahrgenommen werde, bevor ich als Mensch wahrgenommen werde.”
Der 21-Jährige hat eine seltene genetische Hauterkrankung namens Trichoepitheliom. Die seltenen gutartigen Hauttumore entstehen aus Haarfollikeln und zeigen sich oft als kleine, hautfarbene Knötchen im Gesicht. Bei Joseph wurde im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal ein Trichoepitheliom diagnostiziert. Auch seine Mutter, Geschwister und Cousins leiden alle an dieser Erkrankung. Aber Joseph stellt klar:
„Es ist in keiner Weise ansteckend , sondern genetisch bedingt.”
Joseph klärt in den sozialen Medien über die Erkrankung auf und will somit andere Menschen sensibilisieren. Denn Unwissenheit und Angst der Leute erschweren dem 21-Jährigen das Leben.
„Zum Beispiel sagen die Leute, ich dürfte nicht draußen sein und müsste mich isolieren. So viele Leute haben gedroht, meinen Account zu melden, sie sind ignorant.“
Joseph würde sich freuen, wenn die Menschen direkt auf ihn zukommen und fragen, anstatt einfach nur Vermutungen aufzustellen – solange sie dabei “nicht herablassend sind.“ Trotz Mobbing in der Schule und vielen negativen Kommentaren versucht er sich auf das Positive zu konzentrieren und eines macht er immer wieder deutlich: Er will kein Mitleid sondern einfach nur Respekt.
Verwendete Quellen: Instagram/threethousand_lightyear, Newsflare