Abgehörte Telefonate belasten ihn schwerRätselhafte Tode im Rettungswagen – ist dieser Sanitäter ein Serienkiller?

Vom lächelnden Retter zum kaltblütigen Serienmörder?
In Italien sorgt der Fall eines Sanitäters für Entsetzen: Luca Spada steht unter Verdacht, sechs Menschen im Rettungswagen getötet zu haben. Ermittler sprechen von verstörenden Telefonmitschnitten. Ganz Italien fragt sich nun: Wie konnte ein Helfer zum Mörder werden?
Italien: Sanitäter unter Mordverdacht – Ermittler glauben, er tötete Senioren im Rettungswagen
Luca Spada, war Rettungssanitäter in der norditalienischen Stadt Forli. Jetzt sitzt er hinter Gittern – wegen Mordverdachts. Sechs Todesfälle bei Senioren sollen auf sein Konto gehen. Besonders perfide: Alle Opfer starben während Fahrten im Rettungswagen.
„Es passierten seltsame Dinge, wenn Spada Dienst hatte“, berichten Kollegen. Patienten, die bereits stabil schienen, starben plötzlich – ohne medizinische Erklärung. Erst eine Serie auffälliger Fälle brachte Ermittler auf die Spur des vermeintlichen Todesengels.
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„Ich möchte es wieder tun”
Erst durch Telefonüberwachungen kam das ganze Ausmaß ans Licht. Laut italienischen Medien wie Rai News und Il Messaggero soll Spada in Gesprächen kaltblütig über seine möglichen Opfer gesprochen haben – mit Worten, die einem den Atem stocken lassen. „Diese armen alten Leute leiden zu sehr. Es ist richtig, dass sie vor den lieben Gott treten. Und es hat mir wirklich gut gefallen, es zu tun. Ich möchte es wieder tun.“ Aussagen, die immer neue Fragen aufwerfen: Hat der 27-Jährige Gefallen am Töten gefunden?
Die Polizei verknüpfte mehrere verdächtige Todesfälle, wertete Einsatztagebücher und medizinische Unterlagen aus. Der Verdacht: Bevor der Rettungswagen losfuhr, spritzte er den bereits geschwächten Patienten angeblich Luft direkt in eine Vene. Dadurch kam es laut Ermittlern zu einer Luftembolie, bei der sich das Herz mit Luft füllte, der Kreislauf zusammenbrach und die Patienten starben.
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„Sie ist alt, übergewichtig und hat viele Krankheiten. Sie muss sterben.“
Spada sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Er bestreitet alle Vorwürfe, spricht laut seinem Anwalt von „Zufällen und falschen Interpretationen“. Doch die Staatsanwaltschaft ist sich sicher: Zufall war das nicht! Sie ermittelt wegen mehrfachen Mordes.
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Die Öffentlichkeit reagiert mit Entsetzen. Zeitungen sprechen von einem „Todesengel im Krankenwagen“, vom „Sanitäter des Grauens“. Angehörige der Opfer fordern Antworten – und ein System, das solche Fälle künftig verhindert.
Während Luca Spada weiter schweigt, wächst die Angst, dass noch mehr Opfer existieren könnten. Die Ermittler prüfen jetzt alle Einsätze der vergangenen Jahre.
Quellen: stol.it, Ilmessaggero.it und rainews.it































