Nachbarin packt unter Tränen ausGina H. regte sich nach Leichenfund auf: „So nett war Fabian gar nicht”

Es sind schockierende Aussagen vor Gericht!
An Tag 17 im Mordprozess um den kleinen Fabian (†8) aus Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) sagen Bekannte und Nachbarn der Angeklagten aus. Besonders eine Zeugin zeichnet dabei ein erschreckendes Bild der mutmaßlichen Mörderin: Sabine H., die Gina H. seit ihrem 14. Lebensjahr kennt – und nach dem Leichenfund des Jungen mit ganz anderen Augen sieht.
Gina H. über Fabian (†8): „Das ganze Drumherum kotzt mich an”
Sabine H. ist eine von fünf Bekannten oder Nachbarn der Angeklagten, die heute (2. Juli) vor dem Landgericht Rostock gehört werden. Sie berichtet, wie sie nach dem Fund von Fabians Leiche mit Gina H. in Kontakt stand. Dabei wird sie mehrere Male von ihren eigenen Gefühlen übermannt.
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Nach dem Leichenfund habe Sabine H. eine gebrochene, am Boden zerstörte, verzweifelte, traurige Gina vermutet. Im persönlichen Gespräch „war das aber nicht der Fall”. Sie habe anfangs vermutet, Gina H. könne jemanden decken und wisse bereits alle Hintergründe. „Dieses extrem Kalte von Gina in dem Gespräch” habe sie irritiert. Nach dem Telefonat habe sie die ganze Nacht durchgeweint. Sie spricht mit belegter Stimme und stockt.
„Ich glaube, ich habe Gina nie gekannt”, sagt die Zeugin Sabine H. und bricht in Tränen aus. Die Angeklagte interessiert das überhaupt nicht. Sie liest in ihren Akten.
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Dann wird es schockierend: Als Sabine H. Gina H. fragte, wie es ihr gehe, weil sie Fabians Leiche gefunden habe, habe sie gesagt: „Es geht eigentlich. Das ganze Drumherum kotzt mich an.” Außerdem habe sie genervt, dass in den Medien die Rede davon sei, was für ein toller Junge Fabian gewesen sei. Gina H. sagte laut der Zeugin: „So nett war Fabian gar nicht. Der hat seit Jahren versucht, uns auseinanderzubringen”.
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Gina H. war vom Trauergottesdienst für Fabian (†8) genervt
Sabine H. ergänzt: Bedauern über den Tod von Fabian habe sie bei der Angeklagten nicht mitbekommen. Gina H. habe sich auch abfällig über den Trauergottesdienst für Fabian geäußert, der Wortlaut laut ihr: „Das nervt sie alles mit dem Gottesdienst, was sie für einen Aufriss machen”. Sabine H. dazu im Gericht: „Da hätte ich eine völlig andere Reaktion erwartet”. Denn beim Tod ihres Pferdes Tiffy sei Gina H. „todtraurig” gewesen.
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Gina H. steht seit April wegen Mordes vor Gericht
Fabian aus Güstrow verschwand am 10. Oktober 2025 spurlos. Vier Tage später meldete sich ausgerechnet Gina H. bei der Polizei. Sie will die verbrannte Leiche des Jungen an einem Tümpel in einem abgelegenen Waldstück gefunden haben.

Anfang November wurde sie festgenommen und muss sich seit dem 27. April vor Gericht verantworten. Ihr mögliches Motiv laut Staatsanwaltschaft: Gina H. habe mit der Tat die Streitigkeiten mit Fabians Vater beenden wollen und gehofft, die Beziehung mit ihm so fortsetzen zu können. Die Angeklagte schweigt weiterhin beharrlich zu den Vorwürfen. Bis zu einer möglichen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


