Tragödie nach der TrauungBraut in Hochzeitsnacht ermordet: Ehemann in Haft

Ein Streifenwagen der polnischen Polizei steht auf einer Straße. (zu dpa: «Polen: Toter und Verletzte bei Messer-Attacke in Kloster») +++ dpa-Bildfunk +++
Bei einem Streit soll der Mann seine frisch angetraute Ehefrau erschlagen haben. (Symbolbild)
picture alliance/dpa / Doris Heimann

Polizei findet Frau tot!
Nur einen Tag nach ihrer Hochzeit wird eine 41-jährige Frau in Polen tot in ihrem Haus gefunden. Ihr Ehemann steht unter Mordverdacht, weist die Vorwürfe aber zurück.

Polen: Braut in Hochzeitsnacht getötet – Ehemann wegen Mordverdachts in Haft

Im polnischen Skorogoszcz ist eine Frau offenbar in der Nacht nach ihrer Hochzeit getötet worden. Die 41-Jährige und ihr 47 Jahre alter Ehemann sollen seit vielen Jahren ein Paar gewesen sein und erst einen Tag vor der Tat geheiratet haben.

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In der Nacht vom 19. auf den 20. September wurde die Polizei wegen eines Streits in das gemeinsame Haus gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte die Frau leblos vor. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sie mit einem stumpfen Gegenstand am Kopf verletzt worden und noch am Tatort gestorben sein.

Ehemann in Untersuchungshaft

Im Haus wurde auch der Ehemann festgenommen. Er soll bei dem Einsatz stark alkoholisiert gewesen sein. Laut Medienberichten versuchte er nach dem Vorfall, sich das Leben zu nehmen, und wurde zunächst medizinisch behandelt.

Weil eine Befragung wegen seines Gesundheitszustands zunächst nicht möglich war, beantragte die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft ohne vorherige Vernehmung. Ein Gericht stimmte dem zu. Der Mann kam in eine Haftanstalt mit Krankenhausabteilung.

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Mordvorwurf – Mann schweigt

Inzwischen konnte der 47-Jährige vernommen werden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine Ehefrau getötet zu haben. Der Beschuldigte soll die Tat bestritten und sich darüber hinaus nicht zur Sache geäußert haben.

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Ermittler haben psychiatrische Sachverständige eingeschaltet. Sie sollen prüfen, ob der Mann zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Tat schuldfähig war. Zudem stehen noch rechtsmedizinische Untersuchungen und die Auswertung von gesicherten Spuren aus. Im Fall einer Verurteilung droht ihm in Polen lebenslange Haft.

Verwendete Quellen: fakt.pl