Horror-Crash in ÖsterreichZwei Teenager sterben bei Todesfahrt – Marie (†16) verlor erst im Frühjahr ihre Mutter

Zerstörte Träume und eine ganze Region im Schockzustand!
In der Nacht auf Sonntag ereignete sich im österreichischen Nußdorf (Salzburger Flachgau) ein unfassbares Drama. Bei einem schweren Autounfall verloren zwei junge Menschen ihr Leben. Besonders herzzerreißend: Für die Familie der getöteten Marie (†16) ist es der zweite furchtbare Schicksalsschlag innerhalb kürzester Zeit.
Marie stirbt nur wenige Monate nach ihrer Mutter
Es sind Schicksalsschläge, die kaum in Worte zu fassen sind. Erst im vergangenen Frühjahr musste die Familie von Marie S. aus dem Salzburger Land einen unerträglichen Verlust verkraften: Die Mutter der 16-Jährigen kam bei einem Alpinunfall ums Leben. Jetzt, nur wenige Monate später, ist auch Marie tot.
Ihr 90-jähriger Großvater Hans S. konnte die Trauer und Fassungslosigkeit nicht zu Hause ertragen. Trotz seines hohen Alters setzte er sich auf sein Fahrrad, trat knapp zwölf Kilometer lang von Lamprechtshausen aus in die Pedale, um den Unglücksort in Nußdorf mit eigenen Augen zu sehen. Mit zittriger Stimme und glasigen Augen stand der Pensionist an der Unfallstelle: „Es ist alles so unbegreiflich, Marie war so ein lebensfrohes Kind. Sie hatte noch so viel vor sich“, trauert er um seine geliebte Enkelin. Ein letzter stiller Gruß – und der Versuch, das Unfassbare zu begreifen.
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Neben Marie starb ein weiterer junger Salzburger bei dem Horror-Crash. Die Details zu seinem Schicksal machen den Unfall noch tragischer: Es handelte sich um einen 17-jährigen jungen Mann aus Elixhausen, der laut einem Bericht der Kronen Zeitung kurz nach dem Unglück in der Nacht am 18. Oktober seinen 18. Geburtstag gefeiert hätte. Statt einer Geburtstagsparty trauern seine Freunde nun an der Unfallstelle. Sie stellten als letzten, stillen Gruß ein Foto des Jugendlichen zusammen mit seiner Katze auf.
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Drei Jugendliche aus dem Auto geschleudert
Wie konnte es zu dem folgenschweren Unglück kommen? In der Nacht zum Sonntag (18. Oktober) war ein 17-jähriger Fahrer mit seinem BMW im Gewerbegebiet Pabing unterwegs. Mit im Wagen saßen vier Freunde im Alter zwischen 16 und 18 Jahren. Auf nasser Fahrbahn verlor der junge Fahrer in einer langgezogenen Linkskurve die Kontrolle über das Auto. Laut ersten Ermittlungen war er offenbar mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs – erlaubt ist in diesem Bereich lediglich Tempo 50.
Der BMW geriet ins Schleudern, rasierte mehrere Straßenblöcke am Wegrand, überschlug sich mehrfach und krachte schließlich mit voller Wucht gegen einen massiven Steinblock. Während sich der Fahrer und sein ebenfalls 17-jähriger Beifahrer wie durch ein Wunder fast unverletzt selbst aus dem Wrack befreien konnten, kam für die Insassen auf der Rückbank jede Hilfe zu spät.
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Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass das Trio auf der Rückbank aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Marie S. und ihr 17-jähriger Freund erlagen noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. Eine 18-jährige Mitfahrerin überlebte den Unfall schwer verletzt und wurde ins Unfallkrankenhaus Salzburg eingeliefert.
Der schreckliche Verdacht der Ermittler bestätigte sich schnell: Die drei Jugendlichen im Fond des Wagens waren laut Polizeiangaben nicht angeschnallt. Lediglich Fahrer und Beifahrer hatten die Sicherheitsgurte angelegt. Der unfallanalytische Sachverständige Gerhard Kronreif, der noch in der Nacht Spuren sicherte, richtete nach dem Drama einen dringenden Appell an die Öffentlichkeit: „Mit einem Sicherheitsgurt ist die Überlebenschance im Ernstfall zehnmal höher.“ Der 17-jährige Unfall-Fahrer war nach Angaben der Polizei zum Unfallzeitpunkt nicht alkoholisiert. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen weiter.
Verwendete Quellen: Kronen Zeitung, Kronen Zeitung


