Obduktionsergebnis bestätigt FremdverschuldenBabyleiche an Grenzübergang – Mädchen wurde getötet

Das Kind hat nach der Geburt noch gelebt.
Nach dem Fund einer Babyleiche an einem Grenzübergang in Österreich bestätigt die Obduktion den furchtbaren Verdacht: Das Neugeborene ist getötet worden.
Totes Baby in Österreich: Schädel-Hirn-Trauma soll Todesursache sein
Die Obduktion der Babyleiche habe ergeben, dass das Mädchen nach der Geburt noch lebte und unter Fremdeinwirkung zu Tode kam, erklärte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt laut oe24 am Mittwoch (21. Januar). Ein Schädel-Hirn-Trauma soll die Todesursache sein; das Mädchen dürfte dem Bericht zufolge nach der Geburt erschlagen worden sein.

Reisende hatten das tote Mädchen laut Kronen Zeitung am Sonntag gegen 13 Uhr am Grenzübergang Nickelsdorf, der Grenze zwischen Österreich und Ungarn, entdeckt. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten für das Neugeborene nichts mehr tun: Beim Eintreffen des Notarztes war das Mädchen bereits tot.
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Neugeborenes tot an Grenzübergang Nickelsdorf entdeckt – Kamera filmt verdächtige Frau
Die Kronen Zeitung berichtet auch über eine Kameraaufnahme, die am Sonntag gegen 9 Uhr an dem Grenzübergang entstanden sein soll. Auf den Bildern ist demnach zu sehen, wie eine verdächtige Frau aus einem aus Rumänien kommenden Bus aussteigt – mit einer schwarzen Tasche in der Hand. Sie läuft los und kehrt wenige Minuten später zurück.
Die Frau legt die schwarze Sporttasche neben einem Mistkübel ab – laut Kronen Zeitung mit dem Baby darin. Das Kind habe sie offenbar heimlich auf die Welt gebracht, berichtet das Blatt. Der Chauffeur des Busses soll der Verdächtigen beim Abstellen der Sporttasche geholfen haben. Die Landespolizeidirektion Burgenland hat den Bericht oe24 zufolge bisher nicht bestätigt.
Die Polizei ermittelt weiter intensiv. Zuletzt wurden Spuren ausgewertet und Videos gesichtet – im Bereich des Grenzübergangs gibt es zahlreiche Kameras.
Verwendete Quellen: oe24, Kronen Zeitung
































