Nur Infizierte müssen weiter ausharrenNorovirus-Alarm auf Kreuzfahrt! Jetzt dürfen Urlauber in Frankreich von Bord

Blick auf das Kreuzfahrtschiff «Ambition», auf dem Passagiere nach dem Ausbruch einer Magen-Darm-Erkrankung an Bord im Hafen von Bordeaux eingeschlossen wurden. Die französischen Behörden haben mehr als 1.700 Passagiere und Besatzungsmitglieder eines britischen Kreuzfahrtschiffs, das in Bordeaux angelegt hatte, in Gewahrsam genommen, nachdem ein älterer Passagier verstorben war, wie die Behörden mitteilten. +++ dpa-Bildfunk +++
Unabhängig von dem Magen-Darm-Virus stirbt ein 92-Jähriger an Bord der "Ambition".
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Ein weiterer Krankheitsausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff: Das hochansteckende Norovirus greift an Bord der „Ambition“ in Frankreich um sich, knapp 1700 Menschen kommen in Quarantäne. Nach Gesundheitschecks lockern Behörden die Einschränkungen aber wieder.

Nach einem Norovirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff dürfen alle nicht erkrankten Passagiere und Crew-Mitglieder das im südwestfranzösischen Bordeaux eingelaufene Schiff verlassen. Das teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden und die Präfektur aufgrund der Ergebnisse medizinischer Untersuchungen mit.

Demnach handelt es sich bei der Welle an Magen-Darm-Erkrankungen auf dem Schiff um einen Norovirus-Ausbruch, ohne dass bisher schwere Fälle festgestellt wurden. Ein 92-Jähriger, der an Bord gestorben war, war nach Angaben des Kreuzfahrtunternehmens nicht von der Krankheitswelle betroffen. Seine Todesursache war zunächst nicht bekannt.

Die Behörden hatten anfangs allen rund 1700 Menschen an Bord der „Ambition“ untersagt, an Land zu gehen. Nun wurde diese Auflage auf die rund 50 tatsächlich erkrankten Passagiere und Crew-Mitglieder an Bord eingeschränkt. Die Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften an Bord würden verschärft und Erkrankte vom medizinischen Team des Kreuzfahrtschiffes versorgt, hieß es. Wann das Schiff seine Fahrt Richtung Spanien fortsetze, werde das Unternehmen selbst entscheiden.

Die französischen Behörden hatten betont, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Ausbruch an Bord des aus Belfast und Liverpool kommenden Kreuzfahrtschiffes und dem von einem Hantavirus-Ausbruch betroffenen Schiff „Hondius“ gebe.

Verwendete Quellen: mwa/dpa