Neue schwere VorwürfeMaschsee-Mörder wieder vor Gericht – neues Opfer soll seine Freundin sein

Zwölf Jahre saß Alexander K. wegen eines grausamen Mordes im Gefängnis.
Nach seiner Entlassung zog der sogenannte Maschsee-Mörder laut Staatsanwaltschaft zu seiner neuen Freundin. Nun steht der 38-Jährige erneut vor Gericht – wegen schwerer Vorwürfe.
Vorwurf: Geiselnahme und gefährliche Körperverletzung
Seine Vergangenheit ist erschreckend, nun beschäftigt Alexander K. erneut die Justiz. Heute (15. September) steht der sogenannte Maschsee-Mörder ab 9.30 Uhr vor dem Landgericht Düsseldorf. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 38-Jährigen Geiselnahme und gefährliche Körperverletzung vor. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, richtet sich das Verfahren diesmal um Vorwürfe gegen seine neue Freundin. Die beiden sollen sich über TikTok kennengelernt haben.
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Maschsee-Mörder soll Freundin gewürgt und eingesperrt haben
Nach seiner Haftentlassung im vergangenen Jahr zog Alexander K. laut Staatsanwaltschaft zu der Frau nach Düsseldorf. Doch Ende Dezember und Anfang Januar soll die Situation eskaliert sein. Die Anklage wirft ihm vor, seine Freundin gewürgt, geschlagen und misshandelt zu haben. Außerdem soll er die Frau in der gemeinsamen Wohnung eingesperrt haben. Ob sich die Vorwürfe bestätigen, muss nun das Gericht klären.
2012 tötete Alexander K. eine 44-Jährige
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Alexander K. wegen schwerster Gewalttaten vor Gericht verantworten muss. 2012 tötete er in Hannover eine 44-jährige Prostituierte aus Ibbenbüren in Nordrhein-Westfalen. Anschließend zerstückelte er die Frau und warf ihre Leichenteile in den Maschsee.
Das Landgericht Hannover kam damals zu dem Schluss, dass ihn reine Mordlust angetrieben habe. Alexander K. erhielt eine zwölfjährige Haftstrafe und wurde in einer Psychiatrie untergebracht. Die Haftstrafe hat er inzwischen vollständig verbüßt.
Verwendete Quelle: dpa


