Er soll versucht haben, es zu vergewaltigenMädchen ersticht Jungen (17)! Ermittler gehen von Notwehr aus

Gewalttat in Castrop-Rauxel
Der 17 Jahre alte Jugendliche war in Castrop-Rauxel stark blutend von einem Passanten entdeckt worden und trotz Rettungsmaßnahmen gestorben.
Justin Brosch/dpa

Was muss die 17-Jährige alles durchgemacht haben?
Nach dem Tod eines Jugendlichen (17) in Castrop-Rauxel durch einen Stich in den Hals gehen die Ermittler von Notwehr aus. Das zunächst festgenommene 17-jährige Mädchen sei nach stundenlanger Vernehmung aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Mädchen korrigiert erste Aussage zum Tathergang

Die Jugendliche hatte entgegen ihrer ersten Aussage eingeräumt, dass sie sich mit dem Jungen auf der Terrasse eines leerstehenden Hauses getroffen habe. Dies habe sie aus Angst vor ihren Eltern zunächst verschwiegen. Sie habe ihn gekannt und schon vorher Kontakt zu ihm gehabt.

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Todesopfer soll versucht haben, die 17-Jährige zu vergewaltigen

Bei dem Treffen sei der 17-Jährige dann aber zudringlich geworden und habe versucht, sie zu vergewaltigen. Trotz ihres mehrfachen Widerspruchs und Gegenwehr mit Händen und Pfefferspray habe er nicht von ihr abgelassen. Sie habe schließlich nach einem spitzen Gegenstand gegriffen und – ohne Tötungsabsicht – in Richtung des Jugendlichen gestochen. Dann sei sie nach Hause gelaufen.

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Nach der Tatwaffe wird noch gesucht

Die neuen Angaben stimmten mit der Spurenlage überein, sagte Staatsanwalt Henner Kruse. Nach der Tatwaffe werde allerdings noch gesucht. Ein Autofahrer hatte den stark blutenden Jugendlichen unweit des leer stehenden Hauses entdeckt. Der 17-Jährige war dann bewusstlos geworden und trotz Rettungsmaßnahmen gestorben. Die Ermittlungen dauern an. (cko mit dpa)

Verwendete Quelle: Deutsche Presse-Agentur