Die Hölle in Los Angeles im LivetickerHaus von Hannes Jaenicke in Pacific Palisades abgebrannt

von Daniela Hoffmann, Irem Barlin, Frank Fastner, Johanna Werning, Camilla Koziol, Eva Johanna Onkels, Johanna Grewer, Fabian Klein und Roger Saha

Die Flammen fressen alles auf!
Mehrere riesige Waldbrände bedrohen Millionen Menschen in der US-Metropole Los Angeles und den Vororten. Es ist eine der schlimmsten Feuerkatastrophen der Stadt. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht. Die zerstörerischen Flammen machen vor nichts halt. Mindestens 27 Menschen sind tot – viele weitere verletzt. Auch Hollywood-Stars sind von dem Inferno betroffen. Trotzdem wollen sie helfen. RTL ist vor Ort und berichtet in einem Liveticker über die dramatische Lage.

Feuer in Los Angeles: Alle News und Entwicklungen in unserem Live-Ticker

Wichtige Updates
Uli Vonstein

Haus von Hannes Jaenicke in Pacific Palisades abgebrannt 

Auch das Haus des deutschen Schauspielers Hannes Jaenicke fiel den verheerenden Bränden in Kalifornien zum Opfer. Wie die Zeitschrift "Bunte" berichtet, sei das Anwesen in Pacific Palisades komplett zerstört worden. „Es ist die Hölle. Alles ist abgebrannt“, zitiert das Blatt den 64-Jährigen 

Die Brände im Großraum Los Angeles haben enormen Schaden angerichtet. Viele Gemeinden seien komplett verwüstet worden, so der Sender CBS. Ersten Schätzungen zufolge wurden mehr als 12.000 Gebäude in der Region zerstört oder beschädigt. Mindestens 27 Menschen kamen in den Flammen ums Leben, 18 werden noch 18 Menschen vermisst. 
Schwere Schäden nach den Bränden in Kalifornien in Pacific Palisades
Schwere Schäden nach den Bränden in Kalifornien in Pacific Palisades. action press
Johanna Werning

Mehr Rückkehrer – aber viele Brandgebiete weiter gesperrt

Mehr als 11.000 Menschen bekamen zuletzt wieder Zugang zu Zonen, die aufgrund des Feuers bisher gesperrt waren, berichtete der Sender KABC. Polizisten und Nationalgarde kontrollierten, dass tatsächlich nur berechtigte Anwohner durchgelassen wurden. Damit sollten mögliche Plünderungen und Einbrüche verhindert werden. Örtliche Medien berichteten von langen Autoschlangen mit Rückkehrern.
Doch viele verbrannte Gebiete sind weiter gesperrt. Zehntausende Menschen dürften noch immer nicht zurückkehren, schrieb der Sender CBS News. Zeitweise hatten Medienberichten zufolge fast 200.000 Menschen ihren Wohnort verlassen müssen. Die Behörden verwiesen unter anderem auf Giftstoffe im Brandschutt. Auch die Suche nach möglichen Opfern geht weiter. Zudem muss der Zustand zerstörter und beschädigter Häuser geprüft werden. 
Uli Vonstein

Neue Gefahr durch Santa-Ana-Winde

Die Gefahr im Großraum LA ist längst nicht gebannt. Nach Angaben des Wetterdienstes in Südkalifornien könnten am Montag die gefürchteten Santa-Ana-Winde zurückkehren. Diese starken Föhnwinde und die sehr trockene Vegetation begünstigen die schnelle und unberechenbare Ausbreitung bereits existierender und neuer Brände. Feuerwehr-Sprecher Colin Noyes sagte laut der "Los Angeles Times»", die Feuerwehrleute würden weiterhin jeden Tag "aggressiv" gegen die Brände vorgehen.

Kühlere Temperaturen und abflauende Winde waren in den letzten Tagen den Einsatzteams zu Hilfe gekommen. Das "Eaton"-Feuers nahe Pasadena ist nun zu 65 Prozent unter Kontrolle, das "Palisades"-Feuer am Westrand von Los Angeles zu 39 Prozent. Nach ersten Schätzungen wurden in der Region mehr als 12.000 Gebäude zerstört oder beschädigt. Die Zahl der bestätigten Todesfälle stieg auf 27, einige Menschen werden noch vermisst. 
Fabian Klein

Video: Deutscher rettet Haus dank Sprinkleranlage