Leory Dean McGill hatte zwei Menschen angezündetTodeskandidat verstört mit seinem letzten Satz

Dankbarkeit statt Reue?
Ein grauenhaftes Verbrechen aus dem Jahr 2002 fand jetzt seine Strafe: In Arizona wurde der Mörder Leroy Dean McGill (63), der zwei Menschen in Brand setzte, hingerichtet. Doch sowohl seine Henkersmahlzeit als auch seine letzten Worte lassen die Welt erneut sprachlos zurück.
Leroy Dean McGill irritiert mit gewählter Henkersmahlzeit
Leroy Dean McGill, der 2002 ein Paar mit Benzin übergoss und brutal anzündete, wurde am 20. Mai 2026 im Arizona State Prison Complex hingerichtet, wie das Online-News-Portal des TV-Senders FOX 10 Phoenix berichtet. Das Urteil für den Mord an Charles Perez und die schwere Verbrennung seiner Freundin wurde mit einer tödlichen Injektion vollstreckt – um 10:26 Uhr Ortszeit wurde McGill für tot erklärt.
Vorher durfte der zu Tode Geweihte jedoch seine Henkersmahlzeit verzehren. Wie FOX 10 Phoenix exklusiv berichtet, bestand diese – im Gegensatz zu den opulenten Festmahlen anderer Todeskandidaten – aus einer ungewöhnlichen Kombination: Auf McGills Teller sollen Zwiebelringe, Brot mit Butter, ein Stück Schokoladenkuchen und ein grüner Salat gelandet sein.
„Ich gehe bald nach Hause” – dieser Mörder lächelt vor seiner Hinrichtung
Doch nicht nur die Henkersmahlzeit sorgte für Aufsehen: Laut der New York Post soll der Todeskandidat vor seiner Hinrichtung ein Lächeln auf dem Gesicht gehabt und sogar einigen anwesenden Zeugen zugenickt haben, so auch einem Reporter der Associated Press. Dieser soll zudem die Worte „Ich gehe bald nach Hause” vom Mörder gehört haben.
Seine letzten Momente nutzte Leroy Dean McGill dann aber, um sich doch tatsächlich dankbar zu zeigen: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die so entgegenkommend und nett waren“, soll der Todeskandidat laut dem stellvertretenden Direktor des Arizona Department of Corrections gesagt haben, wie die New York Post berichtet. 21 Minuten nach der Verabreichung der tödlichen Injektion wurde er für tot erklärt.
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Leroy Dean McGill zündete ein Paar lebend an
Das Verbrechen, das Leroy Dean McGill die Todesstrafe brachte, ereignete sich bereits im Juli 2002: In einer Wohnung im Norden von Phoenix schüttete McGill Benzin über Charles Perez und dessen Freundin Nova Banta. Mit einem Streichholz zündete er die beiden Menschen schließlich an – laut der Staatsanwaltschaft eine „besonders grausame” Tat, wie FOX 10 Phoenix berichtet.
Ermittler schilderten, dass McGill sogar damit prahlte, das Benzin absichtlich noch mit Styropor vermischt zu haben. Sein Ziel war es, eine klebrige Mischung zu erzeugen, die an den Opfern haftet und intensiver brennen würde, so FOX 10 Phoenix. Charles Perez starb einen Tag nach dem brutalen Angriff an seinen Verletzungen. Seine Freundin Nova Banta überlebte, allerdings schwer verletzt.
McGill wurde nach seinem Brandschlag in mehreren Anklagepunkten für schuldig befunden: Gefährdung, Brandstiftung sowie Mord und versuchter Mord ersten Grades – doch erst zwei Jahrzehnte später ist die Hinrichtung des Mörders erfolgt.
Verwendete Quellen: New York Post, Fox 10 Phoenix

































