Fischer bangen um ihre ExistenzFluch der Karibik! Algen-Teppich zerstört Traumstrände
„Sargassum ist unberechenbar.”
Die Karibik gilt als Sehnsuchtsziel vieler Touristen. Doch aktuell sind die Traumstrände von Algen überflutet. Die Golftange, im Fachjargon Sargassum, ist eine Gattung der Braunalgen. Werden sie an Land gespült, beginnen sie schnell zu verrotten und stinken. Der Algen-Teppich ist aber nicht nur eine Geruchsbelästigung und unschön anzusehen, vor allem Fischer sorgen sich um ihre Existenz, wie José Rodríguez im Video erzählt.
Sargassum kommt durch die Strömungen vom Meeresgrund
Durch die Golftange haben Fischer Probleme. Sie können nicht mehr richtig fischen, da auch das Auswerfen der Netze nicht mehr richtig funktioniert. Zudem verlassen viele Fische aufgrund der Algen das Gebiet. „Sargassum ist unberechenbar, man kann nicht sagen, wann es kommt. Das Meer ist sehr tief, und es gibt viel Sargassum. Es ist sehr schwierig, es zu beseitigen”, sagt Fischer José Rodríguez.
Aber die Behörden lassen nichts unversucht. So hat man in der Dominikanischen Republik in Barrieren investiert, um zu verhindern, dass Sargassum die Küste erreicht. In der französischen Karibik hoffen die Beamten, ein verbessertes Spezialschiff einsetzen zu können, das mehrere Tonnen Algen pro Tag einsammelt. Da einige Karibikinseln finanzielle Schwierigkeiten haben, wird ein Großteil der Aufräumarbeiten von den Hotels übernommen. Denn die Algen beeinträchtigen nicht nur Einheimische, sondern auch den Tourismus, der vor allem kleinen Inseln oft viel Geld einbringt. (kko)
































