Auf der Suche nach Liebe getötetJohnny wollte nur zum Online-Date – doch die Adresse führte in einen „Dexter“-Mordraum

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Tödliches Dating
RTL+

Das perfekte Match wird zur tödlichen Falle.
Johnny Altinger lernt über ein Datingportal eine attraktive Frau kennen. Wenige Tage später ist der Kanadier spurlos verschwunden. Was zunächst wie eine Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich im Herbst 2008 zu einem der verstörendsten Kriminalfälle Kanadas. In der Doku-Serie „Tödliches Dating – Wenn das Match zur Falle wird“ auf RTL+ wird sein Fall erzählt.

Eine E-Mail macht seine Freunde misstrauisch

„Das Date ist super gelaufen.“ Mit dieser E-Mail versucht jemand, Johnnys Freunde zu beruhigen. Angeblich habe der Kanadier über die Datingplattform Plenty of Fish eine wohlhabende Frau kennengelernt und sei mit ihr spontan nach Costa Rica gereist.

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Doch sein bester Freund Dale Smith schöpft sofort Verdacht. Der Schreibstil passt nicht zu Johnny. Auch die Kündigung seines Jobs per E-Mail ergibt für ihn keinen Sinn. Als Freunde schließlich in Johnnys Haus nachsehen, finden sie alles so vor, als wäre er nur kurz weg. Es herrscht Unordnung, und sogar sein Reisepass liegt noch dort.

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Die Ermittlungen führen die Polizei schließlich zu einer Garage in Edmonton. Dort soll sich Johnny mit seiner Internetbekanntschaft „Jen“ getroffen haben. Doch an der Adresse der angeblich reichen Frau gibt es gar kein Wohnhaus.

Die Garage gehört Mark Twitchell. Er erklärt den Ermittlern, er sei Produzent von Horrorfilmen. Die Plastikfolie auf dem Boden, ein Metalltisch und ein großes Fass seien lediglich Filmrequisiten. Zunächst finden die Ermittler keine eindeutigen Hinweise auf ein Verbrechen.

Ein Laptop bringt die Ermittler auf die richtige Spur

Erst eine weitere Durchsuchung bringt die Wende. In der Garage entdecken die Ermittler Blutspuren, einen Zahn und mutmaßliche Tatwaffen. Noch belastender sind jedoch die Funde auf einem Laptop, der Mark Twitchell gehört.

Dort stoßen die Ermittler auf eine gelöschte Datei mit dem Titel „Dies ist die Geschichte, wie ich ein Serienmörder werde“. Darin beschreibt der Verfasser detailliert, wie Männer über Datingportale in eine Garage gelockt und getötet werden. Außerdem ist von einem weiteren Opfer die Rede, das entkommen sein soll.

Besonders verstörend: Mark Twitchell war nach Angaben der Ermittler ein großer Fan der Erfolgsserie „Dexter“. In seinem Haus finden die Beamten mehrere DVDs der Serie. Auch die Garage erinnert an den Tatort aus der Fernsehserie – mit Plastikfolie ausgelegt und offenbar so vorbereitet, dass Spuren möglichst leicht beseitigt werden konnten. Die Ermittler sind überzeugt, dass sich der Täter bei seinem Vorgehen von der Serie inspirieren ließ.

Kurz darauf meldet sich tatsächlich ein Mann bei der Polizei. Er berichtet, dass auch er nach einem Online-Date in die Garage gelockt worden sei und nur knapp habe fliehen können.

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Wie der Fall schließlich gelöst wird

Erst zwei Jahre später finden Ermittler auch die sterblichen Überreste von Johnny. Mark Twitchell hat ihnen eine Zeichnung angefertigt, wo genau die Leiche in einem Abwasserkanal in der Nähe seines Elternhauses zu finden sei. Er wird schließlich wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

Der Fall von Johnny Altinger ist nur einer von mehreren erschütternden Kriminalfällen, die „Tödliches Dating – Wenn das Match zur Falle wird“ auf RTL+ erzählt. Die True-Crime-Serie zeigt, wie die Suche nach der großen Liebe für manche Menschen in einem Albtraum endet – und wie Ermittler den Tätern schließlich doch auf die Spur kommen.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, RTL+