Tragisches Unglück auf JahrmarktVon Sturm überrascht! Ava (3) stirbt bei Hüpfburg-Unfall

Die Familie besuchte Ende Mai den Jahrmarkt in Montreal.
Ava (Mitte) besuchte Ende Mai den Jahrmarkt in Montreal zusammen mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder (rechts).
GoFundMe/Luca Ciampini

Windböe schleudert Hüpfburg in die Höhe!
Während des Jahrmarkts im kanadischen Montreal ist es in einem Park zu einem tragischen Unfall gekommen. Ein dreijähriges Mädchen kam ums Leben, als eine Hüpfburg während eines plötzlichen, heftigen Sturms 3,6 Meter in die Luft gehoben wurde.

„Es kommt uns immer noch nicht real vor”

Der Jahrmarkt-Besuch Ende Mai sollte für die Familie ein Highlight werden. Doch nach dem tragischen Tod der kleinen Ava steht für ihre Eltern die Welt still. „Wir sind untröstlich. Es kommt uns immer noch nicht real vor“, sagte Avas Vater Luca Ciampini am Dienstag im Interview mit der Gazette.

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Die Dreijährige sei laut der Familie ein kleiner Sonnenschein gewesen. Sie habe es geliebt, andere zum Lachen zu bringen und sich liebevoll um ihren Baby-Bruder Milan gekümmert. „Sie liebte ihren kleinen Bruder, umarmte ihn, brachte ihn zum Lachen, wenn er weinte, und sang ihm Lieder vor“, sagt Ciampini der Zeitung.

Zustände wie in „Kriegsgebiet”

Am Sonntag (31. Mai) spielte das kleine Mädchen auf der Hüpfburg, die für den Jahrmarkt im Ouellette Park in Montreal aufgebaut war. Während ein Gewitter über Teile der Stadt zieht, werden die Jahrmarkt-Besucher von heftigen Windböen überrascht. Diese erreichen Geschwindigkeiten zwischen 40 und 50 Meilen pro Stunde (64 bis 80 km/h), wie der Sender CityNews berichtet.

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Der Wind hebt die Hüpfburg samt spielender Kinder in die Luft. Ava wird dabei lebensgefährlich verletzt und stirbt später im Krankenhaus. Zeugen, die das Unglück mitangesehen haben, berichten von Zuständen „wie in einem Kriegsgebiet”, berichtet New York Post. Insgesamt werden elf Menschen verletzt.

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Spendenaktion soll Avas Beerdigung finanzieren

Die Bürgermeisterin von Montreal drückt in der vergangenen Woche ihr Beileid mit Avas Familie aus. „Unsere gesamte Gemeinde ist von diesem schweren Unfall zutiefst erschüttert.“ Ihre Gedanken seien bei der Familie des Mädchens.

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Um diese zu unterstützen, haben Freunde der Familie eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Sie wollen sie den Ciampinis so finanzielle Sorgen nehmen, damit die Familie sich Zeit zum Trauern nehmen kann. Inzwischen sind bereits 481.978 kanadische Dollar zusammengekommen, was umgerechnet einer Summe von rund 919.000 Euro entspricht (Stand 11. Juni, 11 Uhr).

Verwendete Quellen: Gofundme, New York Post, Gazette, CityNews