Vom eigenen Ehemann im Krankenhaus erschossenJunge Mutter stirbt kurz nach der Geburt ihres Babys

Eine Tat, die sprachlos macht.
Gerade erst hält sie zum ersten Mal ihre kleine Tochter im Arm. Doch kurz nach der Geburt wird Precious Johnson erschossen – von ihrem eigenen Ehemann.
19-Jähriger erschießt zunächst seine Frau und dann sich selbst
Die Tat ereignete sich Anfang März im Frauenzentrum des Brookwood-Krankenhauses in Homewood, Alabama. Die 24-jährige Precious Johnson soll von ihrem Ehemann Kynath Terry Jr. erschossen worden sein. Der 19-Jährige hätte gleich mehrere Schüsse abgegeben und anschließend die Waffe auf sich selbst gerichtet. Für beide waren die Schussverletzungen tödlich. Das berichtet unter anderem WBRC 6 News unter Berufung auf das Jefferson County Coroner’s Office.
Lese-Tipp: Plötzlich fallen 50 Schüsse – Mütter und Väter retten ihre Kinder
Beamte bestätigen, dass das Paar verheiratet war und dass Precious Johnson kürzlich ein Kind zur Welt brachte. Weitere Details zu den Hintergründen der Schießerei gab die Polizei nicht bekannt.
Im Video: Schock für Kate Merlan! Reality-Star wird Zeugin eines Mordes
„Kein Baby sollte ohne seine Mutter aufwachsen müssen”
Precious Johnsons Familie hat inzwischen eine GoFundMe-Kampagne gestartet. Zum einen, um Geld für ihre Beerdigung zu sammeln. Zum anderen für ihre neugeborene Tochter Alaia, die ohne leibliche Eltern aufwachsen wird. „Was eigentlich ein Ort der Fürsorge und Sicherheit sein sollte, wurde zu einem Ort, an dem sich das Leben unserer Familie für immer verändert hat“, schreibt der Organisator der Spendenaktion: „Kein Elternteil rechnet damit, sein Kind begraben zu müssen. Und kein Baby sollte ohne seine Mutter aufwachsen müssen.”

Precious sei eine „liebevolle Tochter, eine fürsorgliche Mutter und eine wunderschöne Seele” gewesen, heißt es weiter: „Sie hatte Träume, eine Zukunft und vor allem ein kostbares kleines Mädchen namens Alaia, das von ihr abhängig war.“ Die Familie möchte, dass Alaia mit dem Wissen aufwächst, dass ihre Mutter geliebt wurde „und dass Menschen aus aller Welt zusammenkamen, um sie in der dunkelsten Zeit unseres Lebens zu unterstützen”. (dga)
Verwendete Quellen: People, WBRC 6 News, GoFundMe


