Riesen-Sorge um verschwundenes Kind! Junge (12) treibt neun Kilometer auf Luftmatratze weg – das Ende überrascht alle

Was für ein Abenteuer!
Ein Junge (12) aus den Niederlanden hat bei einem Campingausflug in der Eifel für Aufregung gesorgt – und selbst davon nichts mitbekommen.
Die Matratzen-Fahrt? Für Paulo ein Abenteuer
Mit einer Luftmatratze treibt Paulo (12) ganze neun Kilometer den Fluss Kyll hinunter. Und während Polizei und Angehörige fieberhaft nach ihm suchen, winkt er fröhlich den Menschen am Ufer zu. Laut Polizei ist Paulo mit Familienangehörigen auf einem Campingplatz bei Kyllburg untergebracht. Gegen 11 Uhr am Samstagmorgen geht er mit seiner Luftmatratze ins Wasser. Wie viele Besucher auch will er einen Rundkurs über die Kyll paddeln. Tatsächlich macht der Fluss eine große 180 Grad-Biegung, viele Besucher steigen nach rund einem Kilometer wieder aus.
Nicht so Paulo: Er verpasst die Ausstiegsstelle und paddelt weiter. Ohne Panik, ganz im Gegenteil. Er habe an einem Fischerhaus sogar fröhlich gewunken, berichten Augenzeugen der Polizei.
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Große Suchaktion, große Erleichterung
Eine, die sich sofort Sorgen macht, ist Melanie Bakker, die Betreiberin des Campingplatzes. Eine Freundin der Familie sei auf sie zugekommen und habe gemeldet, dass der Junge schon länger weg sei. Bakker zögerte keine Sekunde. Die beiden Frauen gehen gemeinsam los, um Paulo zu suchen.
Unterwegs begegnen die beiden mehreren Menschen, unter anderem Mitarbeitern der Deutschen Bahn und Malern. Alle sagten nur: „Ach ja, den Jungen haben wir gesehen!”, erinnert sich Melanie Bakker. Doch wohin er verschwunden war, wusste niemand.
Die Erleichterung kommt schließlich im Form eines Anrufs. Melanies Mann hat den Jungen entdeckt. „Er hat ihm zugerufen: ,Hey, du wirst schon seit drei Stunden gesucht!’”, erzählt sie. Die Antwort des Jungen: „Wieso seid ihr auf der Suche? Ich bin doch hier.”
Paulo: Es war richtig schön!
Später erzählt Paulo, er sei zweimal von der Luftmatratze gefallen, habe dabei „einen kräftigen Schluck genommen”, aber es sei trotzdem „richtig schön gewesen”. Wie schön doch kindliche Unbeschwertheit sein kann.
Zurück am Campingplatz gab’s erstmal Burger, später Pizza. Inzwischen ist auch seine Mutter eingetroffen – die Familie will eigentlich am Sonntag abreisen.
Die Polizei warnt trotzdem: Die Kyll sei ein Fluss mit vielen Schwingungen, bei niedrigem Wasserstand könne man leicht die Orientierung verlieren. Diesmal ging alles gut, auch wenn es brenzlig hätte enden können.
Paulo kommt mit einem blauen Auge und einer guten Geschichte davon – und wahrscheinlich mit viel Muskelkater.
































