Flieger muss umdrehenPassagierin will während des Fluges die Tür öffnen, weil sie einen besseren Sitz möchte

Nach rund einer Stunde muss das Flugzeug umdrehen (Symbolbild).
Nach rund einer Stunde muss das Flugzeug umdrehen (Symbolbild).
imago stock&people

Der Grund ist unfassbar!
Die Airbus-Maschine der Jetstar Airline ist gerade einmal eine gute Stunde in der Luft und mitten über dem Indischen Ozean. Dann muss das Flugzeug mit den mehr als 200 Passagieren an Bord umdrehen. Und zwar wegen einer einzigen Frau – die alle gefährdet, um einen besseren Sitzplatz zu bekommen.

Mitten über dem Indischen Ozean: Airbus-Maschine muss umdrehen

JQ34 ist am Montag (31. März) laut flightradar24 etwas verspätet um 20.41 Uhr Ortszeit auf Bali losgeflogen. Das Ziel: Melbourne in Australien – rund fünfeinhalb Stunden Flugzeit sind eingeplant. Doch da kommt die Maschine nicht an! Nach gerade einer Stunde und mitten über dem Indischen Ozean dreht der Pilot plötzlich um, teilt die Billigfluggesellschaft Jetstar am Dienstag in einer Erklärung mit.

„Gestern Abend musste ein Flugzeug nach Denpasar (dem Flughafen von Bali) zurückkehren, nachdem eine störende Passagierin versucht hatte, eine der Flugzeugtüren zu öffnen und unsere Crew beleidigt hatte“, sagt die Fluggesellschaft zu dem Vorfall.

Lese-Tipp: Alarm im Lufthansa-Flugzeug! Flugbegleiter fesseln Passagier, dann wird es noch dramatischer!

Video-Tipp: Feuer im Flieger! Passagiere greifen zum letzten Mittel

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

„Sie wollte in einer anderen Reihe sitzen“: Passagierin will während Australien-Flug Tür öffnen

Bei 9News erklärt Passagierin Brooke Jowett, was genau an Bord passiert sei: „Sie wollte in einer anderen Reihe sitzen und einen Stuhl haben, der sich zurücklehnen ließ, also beschloss sie, zu versuchen, die Türen zu öffnen“, so Jowett. Doch zum Glück sei die randalierende Frau nicht weit gekommen. „Einer der Typen, der vor uns saß, war unten bei den Toiletten und zog sie von der Tür weg, als sie versuchte, sie zu öffnen.“

„Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Kunden und der Besatzung haben für uns oberste Priorität und wir danken ihnen für die Art und Weise, wie sie auf die Situation reagiert haben“, erklärt die Fluggesellschaft. „Diese Art von inakzeptablem Verhalten wird auf unseren Flügen niemals toleriert.“

Die Randaliererin sei am Flughafen in Bali von den Behörden in Empfang genommen worden. Von weiteren Jetstar-Flügen werde sie zudem ausgeschlossen, heißt es weiter. Die anderen Passagiere seien auf andere Flüge umgebucht worden. (jow)