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Bali

Bali ist eine Insel im Indischen Ozean und gehört zum weltweit größten Inselstaat Indonesien. Bali ist bekannt für seine Reisfelder und Tauchgebiete.

Bali picture alliance/ robertharding

Bali, eine tropische Insel im Indischen Ozean, gehört zu Indonesien. Der Name der Hauptstadt Denpasar stammt aus holländischer Kolonialzeit und bedeutet übersetzt Zentralmarkt. Die über vier Millionen Einwohner Balis gehören zu rund 90 Prozent dem Hinduismus an (Stand 2018). Die Landessprache ist Balinesisch, aber in Touristengebieten ist auch Englisch weit verbreitet.

Während ihrer wechselvollen Geschichte war die Insel Bali lange Zeit ein Königreich, danach niederländische Kolonie und durch Proklamation seit 1945 ein Teil Indonesiens. Größter Wirtschaftszweig Balis ist die Landwirtschaft, insbesondere der Anbau von Reis. Als wichtigste Exportgüter gelten Kokosnüsse und Kaffee, während tropische Gemüse- und Obstsorten primär für den Eigenbedarf angebaut werden.

Der aufstrebende Wirtschaftszweig des Tourismus bietet im Jahr 2018 22 Prozent der Bevölkerung Arbeit in den Bereichen Gastgewerbe und Handel. Sehr beliebt bei Touristen aus aller Welt sind die Korallenriffe vor Bali. Die Tauchgebiete an der Westküste der Insel sind zugleich Lebensraum für über 2.000 verschiedene Arten von teilweise seltenen Fischen, Krebsen und Weichtieren. Die Tempelanlagen, die es auf der Insel gibt, sind ebenfalls beliebte Touristenziele. Zudem gibt es auf Bali einen 780 km² großen Nationalpark – der Taman Nasional Bali Barat nimmt rund zehn Prozent der gesamten Inselfläche ein.

Auf Bali gibt es vier aktive Vulkane, der größte ist der Gunung Agung, der mit 3.031 Metern Höhe zugleich der höchste Berg der Insel ist. Dieser ‚Götterberg‘ wird von den Balinesen als heilig angesehen und brach 1963 zuletzt aus.

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